Best Theatersport in town, bei schönem Wetter draussen!
Wenn das Wetter mitmacht, werden sich unsere Improvisateure nach draussen wagen und ihren frühlingshaften Gefühlen freien Lauf lassen. In was das dann mündet, ob Krimi, Drama oder Love Story, hängt wie immer vom Publikum ab.
Eintritt: 9€, 6€ ermäßigt
Es geht um Sex und Liebe. Und um Lebendigkeit. Valerie Habicht-Geels und Alexander Fabisch spielen sich die Seele aus dem Leib und den Leib von der Seele. Spielfreude und Verwandlungslust auf engstem Raum.
»Reigen« von Arthur Schnitzler
Zehn Begegnungen, zehn Dialoge: zehnmal wilder, heimlicher, wütender, schüchterner und ängstlicher Sex. Zwei Schauspieler, die sich die Frage stellen: »Was – zum Teufel – ist eigentlich die Liebe? Was steckt hinter dem Begriff? Alles nur Chemie, eine Frage der Genetik oder ein marktwirtschaftliches Prinzip?«. In einer Welt, die pornographisch und prüde zugleich ist, in der Liebe und Lust zur Ware, Sex zum Leistungssport und Liebe eine Frage des Netzwerkens geworden ist,lassen wir uns von Liebesabenteuer zu Liebesabenteuer im Reigen treiben und beobachten die Menschen auf der Suche nach dem nächsten Kick und ein bisschen Liebe, um die Einsamkeit für einen kurzen Moment vergessen zu können.
Arthur Schnitzlers berühmte Vorher-Nachher-Koitus-Dialoge werden von Valerie Habicht-Geels und Alexander Fabisch gespielt, die zugleich auch alle zehn Personen des Stückes verkörpern. In der
Inszenierung von Christian Hanisch folgt der Zuschauer den beiden durch eine Welt voller(Un)zweideutigkeiten, lacht, weint und leidet mit ihnen, um am Ende die Frage beantworten zu
können: »Was – zum Teufel – ist eigentlich die Liebe?« oder auch nicht.
Regie: Christian Hanisch
Schauspieler: Valerie Habicht-Geels und Alexander Fabisch
Dramaturgie: Karsten Kriesel
Fotos: Hannes Fuhrmann/ Karsten Kriesel
Koproduktion von: DAS ÜZ, De lekkere Compagnie und Cammerspiele Leipzig
Bei schönem Wettter draussen!
Hier erlebt ihr die wilden und gefährlichen Reisen eines Mannes der Sindbad genannt ward. Mit einem Schiff fährt er von Bagdad aus los um Reichtum zu erwerben, jedoch findet er nur Ungemach und Aufregung und nasse Kleider. Mehrfach dem Tode nah, windet er sich doch immer wieder heraus aus den aussichtslosesten Situationen. Vielleicht hat ja auch der Herr Allah da seine Fingerchen im Spiele? Das weiss man nicht so recht. Jedoch den Weg nach Hause zu finden, ist eine schwierige Sache und das Schicksal immer nur ein dummer Zufall. Wird er es schaffen, oder wird er geschafft. Das ist hier die Frage. Haltet euch also gut fest und bringt starke Nerven mit, das Meer tobt und tost und ist unberechenbar. Schwimmwesten sind auch eine gute Maßnahme um nicht im Strudel der Geschichte unterzugehen.
Gespielt wird mit dem heldenhaftesten Material das es überhaupt gibt, nämlich Pappe und Papier.
Spieldauer ca. 45 min
Eintritt: 5€, 3€ ermäßigt
nach dem Reisetagebuch von Julianna Herzberg
Ein bewegendes Plädoyer gegen Wahnsinn und Willkür des Krieges, wo immer er stattfindet.
Würden Sie in ein Kriegsgebiet reisen, um einen Freund zu besuchen?
Anna tut es. Sie bricht auf in ein Land, dessen Stempel sie in keinem Pass gesehen hat und das sie nur als Phantom aus den Nachrichten kennt: Palästina.
Sie besucht Said und seine Familie, um sich ein Bild vom Leben dieser Menschen zu machen. Doch sie fährt mitten ins Krisengebiet: Israel befindet sich im Krieg mit der libanesischen Hisbollah. „Wenn Du etwas verstehen willst, komm jetzt“ hat Said gesagt. Und die junge Frau aus Deutschland fährt.
Mitten im 33-Tage-Krieg erlebt sie den tief verwurzelten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern am eigenen Leib: beim stundenlangen Warten am Checkpoint, während eines Spazierganges durch die Trümmer von Jaffa, auf den Straßen von Jerusalem.
Unter dem Eindruck täglicher Bombenangriffe versteht sie nicht nur den Wunsch ihres Freundes das Land zu verlassen, sondern auch das Ringen der Palästinenser um eine eigene Identität und einen eigenen Staat.
Es handelt sich um einen verblüffender Monolog, in dem die Erinnerung der Figur Anna jene Schauplätze wiederbelebt, die sich tief in ihr Gedächtnis gegraben haben. Durch die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Anna und Said, bleibt etwas, das sich trotz Krieg und Hass, seinen Weg in die Herzen bahnt...
"Das Stück geht an die Nieren, unter die Haut und berührt emotional" (DNN, 30.9.2010)
Regie: Veronika Steinböck
Spiel: Julianna Herzberg
Dramaturgie: Franziska Fuhlrott



