D 2009, 100 Min., Regie, Buch & Produktion: Claus Löser, Jakobine Motz. In Anwesenheit der Regisseure; anschl. Diskussion u.a. mit Protagonisten der Künstlergruppe Clara Mosch
*Dokumentarfilm über die widerständige DDR-Kulturszene, der nach den Wurzeln der selbst bestimmten Tat forscht und ein Konglomerat aus Wut, Mut und Lust zutage fördert. Ohne die tragischen Dimensionen seines Gegenstands zu vernachlässigen, konzentriert sich der Film auf das Spielerisch-Experimentelle der damaligen Vorgänge. Beteiligte reflektieren über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, dazu werden Ausschnitte aus zeitgenössischen Filmaufnahmen montiert. Ein gedanklich präziser und dabei bestechend lakonischer Rückblick auf die DDR-Kunstszene jenseits offizieller Präsentationen.
Langinhalt
Ein entscheidender Satz, der die Intentionen von Autor und Regisseur Claus Löser umreißt, steht ganz am Beginn des Films: „Wir waren eine Generation, die nicht Biermann erlebt hatte, und wir hatten keine Angst.“ Tatsächlich geht es in „Behauptung des Raums“ nur partiell um staatliche Repressalien gegen die freie, unabhängige Kunstszene in der DDR, und somit auch weniger um neueste Details zum Wirken der Krake Staatssicherheit, obwohl dies stets mitgedacht und -benannt wird. Anstelle eines solchen, in den Medien üblichen, nichtsdestotrotz aber arg eingeschränkten Blicks auf den DDR-Alltag wählen Löser und die Kamerafrau Jakobine Motz eine andere Perspektive: Sie konzentrieren sich auf das widerständige Element, die pulsierende Kreativität, das Spielerische, Experimentelle und Schöpferische junger Maler und Aktionskünstler, Kuratoren und Galeristen. Sie forschen nach den Wurzeln der selbst bestimmten Tat und fördern ein Konglomerat aus Wut, Mut und Lust zutage, verbunden mit einer fast kompletten Negierung der politischen und künstlerischen Konventionen. Mit mehreren Beispielen erinnern sie an das „sich wehrende Menschenbild“, wie es einer der befragten Künstler nennt, „das heute noch immer aktuell ist, wie es immer aktuell bleiben wird“.
Für ihren Film wählten Löser und Motz mehrere legendäre Galerien und Aktionen aus, die seit Mitte der 1970er-Jahre in der DDR, zumindest unter Eingeweihten, von sich reden machten: die Galerie Eigen+Art in Leipzig, gegründet von dem „heiteren Energiebündel“ Gerd-Harry Lybke; den „1. Leipziger Herbstsalon“ mit Lutz Dammbeck als einer der treibenden Kräfte („Eine Haltung zu zeigen, war eine ästhetische Qualität“); oder die Galerie Clara Mosch in Karl-Marx-Stadt, deren Betreiber sich ebenfalls an ihr damaliges Credo erinnern: „Es sollte das Leben ein bisschen schöner machen.“ Schließlich widmet sich der Film auch der Berliner „Ersten Privatgalerie Schweinebraden“, deren Kurator, der Psychologe Jürgen Schweinebraden, die These vertritt: „Mit etwas mehr Courage hätte viel mehr passieren können und müssen in der DDR.“ Eine Vielzahl der damals Beteiligten reflektiert vor der Kamera einstige Hoffnungen und Enttäuschungen, darunter die Chemnitzer Maler Claus, Schade, Morgner und Ranft, die auch darüber berichten, wie einer von ihnen, Gregor-Torsten Kozik, von der Staatssicherheit als vermeintlicher „Verräter“ aufgebaut und von ihnen selbst dann ausgegrenzt wurde, obwohl die wirklichen Verräter ganz andere waren. In solchen Momenten macht „Behauptung des Raums“ die tragischen Dimensionen seines Gegenstands bewusst.
Neben den Interviews schöpfen Löser und Motz aus zeitgenössischen Fotos und Filmaufnahmen, die jenseits der offiziellen DDR-Medien entstanden. Lutz Dammbeck etwa hatte seinen eigenen Abschied von der DDR gefilmt: Nachdem bekannt geworden war, dass er und seine Lebensgefährtin, die Fotografin Karin Plessing, Ende September 1986 in der Eigen+Art ausstellen wollten, kamen ihnen die Behörden zuvor und genehmigten urplötzlich ihren seit längerem laufenden Ausreiseantrag in die Bundesrepublik. Binnen zweier Tage mussten sie die DDR verlassen; zur Ausstellungseröffnung wurde ein großes handgeschriebenes Transparent gezeigt, auf dem stand: „Wir möchten uns auf diesem Wege von allen Freunden und Wohlmeinenden verabschieden und bitten um Verständnis, dass wir die wenige Zeit vor der Abfahrt für uns verwenden.“ Nicht zuletzt ist im Film jenes Pamphlet zu hören, das der Kunstwissenschaftler Christoph Tannert 1988 in der Eigen+Art vortrug und in dem es hieß: „Das verbissene Ignorieren jeder Art guten Geschmacks seitens der Teigkneter am Kulturtrog zwischen Altback und Schliffgebackenem will uns der Gaumenfreuden entwöhnen, hat aber nicht mit unserem Heißhunger gerechnet, den wir haben nach dem Auskotz. Und Durst nach dem Saft der verbotenen oder über den Zaun geworfenen Früchte.“ Wie dieser Hunger und Durst gestillt wurde, zeigt der Film gedanklich präzise und dabei bestechend lakonisch. Ralf Schenk
D 2009, 100 Min., Regie, Buch & Produktion: Claus Löser, Jakobine Motz.
*Dokumentarfilm über die widerständige DDR-Kulturszene, der nach den Wurzeln der selbst bestimmten Tat forscht und ein Konglomerat aus Wut, Mut und Lust zutage fördert. Ohne die tragischen Dimensionen seines Gegenstands zu vernachlässigen, konzentriert sich der Film auf das Spielerisch-Experimentelle der damaligen Vorgänge. Beteiligte reflektieren über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, dazu werden Ausschnitte aus zeitgenössischen Filmaufnahmen montiert. Ein gedanklich präziser und dabei bestechend lakonischer Rückblick auf die DDR-Kunstszene jenseits offizieller Präsentationen.
Langinhalt
Ein entscheidender Satz, der die Intentionen von Autor und Regisseur Claus Löser umreißt, steht ganz am Beginn des Films: „Wir waren eine Generation, die nicht Biermann erlebt hatte, und wir hatten keine Angst.“ Tatsächlich geht es in „Behauptung des Raums“ nur partiell um staatliche Repressalien gegen die freie, unabhängige Kunstszene in der DDR, und somit auch weniger um neueste Details zum Wirken der Krake Staatssicherheit, obwohl dies stets mitgedacht und -benannt wird. Anstelle eines solchen, in den Medien üblichen, nichtsdestotrotz aber arg eingeschränkten Blicks auf den DDR-Alltag wählen Löser und die Kamerafrau Jakobine Motz eine andere Perspektive: Sie konzentrieren sich auf das widerständige Element, die pulsierende Kreativität, das Spielerische, Experimentelle und Schöpferische junger Maler und Aktionskünstler, Kuratoren und Galeristen. Sie forschen nach den Wurzeln der selbst bestimmten Tat und fördern ein Konglomerat aus Wut, Mut und Lust zutage, verbunden mit einer fast kompletten Negierung der politischen und künstlerischen Konventionen. Mit mehreren Beispielen erinnern sie an das „sich wehrende Menschenbild“, wie es einer der befragten Künstler nennt, „das heute noch immer aktuell ist, wie es immer aktuell bleiben wird“.
Für ihren Film wählten Löser und Motz mehrere legendäre Galerien und Aktionen aus, die seit Mitte der 1970er-Jahre in der DDR, zumindest unter Eingeweihten, von sich reden machten: die Galerie Eigen+Art in Leipzig, gegründet von dem „heiteren Energiebündel“ Gerd-Harry Lybke; den „1. Leipziger Herbstsalon“ mit Lutz Dammbeck als einer der treibenden Kräfte („Eine Haltung zu zeigen, war eine ästhetische Qualität“); oder die Galerie Clara Mosch in Karl-Marx-Stadt, deren Betreiber sich ebenfalls an ihr damaliges Credo erinnern: „Es sollte das Leben ein bisschen schöner machen.“ Schließlich widmet sich der Film auch der Berliner „Ersten Privatgalerie Schweinebraden“, deren Kurator, der Psychologe Jürgen Schweinebraden, die These vertritt: „Mit etwas mehr Courage hätte viel mehr passieren können und müssen in der DDR.“ Eine Vielzahl der damals Beteiligten reflektiert vor der Kamera einstige Hoffnungen und Enttäuschungen, darunter die Chemnitzer Maler Claus, Schade, Morgner und Ranft, die auch darüber berichten, wie einer von ihnen, Gregor-Torsten Kozik, von der Staatssicherheit als vermeintlicher „Verräter“ aufgebaut und von ihnen selbst dann ausgegrenzt wurde, obwohl die wirklichen Verräter ganz andere waren. In solchen Momenten macht „Behauptung des Raums“ die tragischen Dimensionen seines Gegenstands bewusst.
Neben den Interviews schöpfen Löser und Motz aus zeitgenössischen Fotos und Filmaufnahmen, die jenseits der offiziellen DDR-Medien entstanden. Lutz Dammbeck etwa hatte seinen eigenen Abschied von der DDR gefilmt: Nachdem bekannt geworden war, dass er und seine Lebensgefährtin, die Fotografin Karin Plessing, Ende September 1986 in der Eigen+Art ausstellen wollten, kamen ihnen die Behörden zuvor und genehmigten urplötzlich ihren seit längerem laufenden Ausreiseantrag in die Bundesrepublik. Binnen zweier Tage mussten sie die DDR verlassen; zur Ausstellungseröffnung wurde ein großes handgeschriebenes Transparent gezeigt, auf dem stand: „Wir möchten uns auf diesem Wege von allen Freunden und Wohlmeinenden verabschieden und bitten um Verständnis, dass wir die wenige Zeit vor der Abfahrt für uns verwenden.“ Nicht zuletzt ist im Film jenes Pamphlet zu hören, das der Kunstwissenschaftler Christoph Tannert 1988 in der Eigen+Art vortrug und in dem es hieß: „Das verbissene Ignorieren jeder Art guten Geschmacks seitens der Teigkneter am Kulturtrog zwischen Altback und Schliffgebackenem will uns der Gaumenfreuden entwöhnen, hat aber nicht mit unserem Heißhunger gerechnet, den wir haben nach dem Auskotz. Und Durst nach dem Saft der verbotenen oder über den Zaun geworfenen Früchte.“ Wie dieser Hunger und Durst gestillt wurde, zeigt der Film gedanklich präzise und dabei bestechend lakonisch. Ralf Schenk
GB/F/D 2009, 102 Min., Regie: Xiaolu Guo, Musik: John Parish, Darsteller: Huang Lu (Mei), Wei Yi Bo (Spikey), Geoffrey Hutchings (Mr. Hunt), Chris Ryman. Auszeichnungen: Locarno 2009 Großer Preis ("Goldener Leopard"): Xiaolu Guo
*Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht aus ihrer Arbeit in einem Billardsaloon, in dem sie Jungs aus der Gegend kennen lernt und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten MP3-Player ödet sie alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächste größere Stadt zu gehen. Dort verliebt sie sich in Spikey, der gelegentlich für die lokale Mafia arbeitet und von einem Leben in London träumt. Als Spikey stirbt, fährt Mei mit seinem gesparten Geld nach London, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser bis sie den 70-Jährigen Engländer Mr. Hunt kennen lernt und ihn heiratet. Ein neues Leben beginnt, doch das Glück wärt nicht lange. Mei fühlt sich fremd und vernachlässigt und wir immer unzufriedener. Sie beginnt eine Affäre mit dem indischen Einwanderer Rachid und verlässt ihren Ehemann. Es scheint, als hätte Mei nun doch ihre wahre Liebe gefunden... "She, a Chinese" erzählt von der Identitätssuche im Zeitalter der Globalisierung und vom Drang der jungen Chinesen, auszubrechen aus der Enge ihres riesigen Landes in eine unbegrenzte Welt. Der Film feierte 2009 seine Premiere auf dem Filmfestival von Locarno, wo er im internationalen Wettbewerb lief und den Goldenen Leoparden für den besten Film gewann.
GB/F/D 2009, 102 Min., Regie: Xiaolu Guo, Musik: John Parish, Darsteller: Huang Lu (Mei), Wei Yi Bo (Spikey), Geoffrey Hutchings (Mr. Hunt), Chris Ryman. Auszeichnungen: Locarno 2009 Großer Preis ("Goldener Leopard"): Xiaolu Guo
*Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht aus ihrer Arbeit in einem Billardsaloon, in dem sie Jungs aus der Gegend kennen lernt und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten MP3-Player ödet sie alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächste größere Stadt zu gehen. Dort verliebt sie sich in Spikey, der gelegentlich für die lokale Mafia arbeitet und von einem Leben in London träumt. Als Spikey stirbt, fährt Mei mit seinem gesparten Geld nach London, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser bis sie den 70-Jährigen Engländer Mr. Hunt kennen lernt und ihn heiratet. Ein neues Leben beginnt, doch das Glück wärt nicht lange. Mei fühlt sich fremd und vernachlässigt und wir immer unzufriedener. Sie beginnt eine Affäre mit dem indischen Einwanderer Rachid und verlässt ihren Ehemann. Es scheint, als hätte Mei nun doch ihre wahre Liebe gefunden... "She, a Chinese" erzählt von der Identitätssuche im Zeitalter der Globalisierung und vom Drang der jungen Chinesen, auszubrechen aus der Enge ihres riesigen Landes in eine unbegrenzte Welt. Der Film feierte 2009 seine Premiere auf dem Filmfestival von Locarno, wo er im internationalen Wettbewerb lief und den Goldenen Leoparden für den besten Film gewann.
GB/F/D 2009, 102 Min., Regie: Xiaolu Guo, Musik: John Parish, Darsteller: Huang Lu (Mei), Wei Yi Bo (Spikey), Geoffrey Hutchings (Mr. Hunt), Chris Ryman. Auszeichnungen: Locarno 2009 Großer Preis ("Goldener Leopard"): Xiaolu Guo
*Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht aus ihrer Arbeit in einem Billardsaloon, in dem sie Jungs aus der Gegend kennen lernt und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten MP3-Player ödet sie alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächste größere Stadt zu gehen. Dort verliebt sie sich in Spikey, der gelegentlich für die lokale Mafia arbeitet und von einem Leben in London träumt. Als Spikey stirbt, fährt Mei mit seinem gesparten Geld nach London, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser bis sie den 70-Jährigen Engländer Mr. Hunt kennen lernt und ihn heiratet. Ein neues Leben beginnt, doch das Glück wärt nicht lange. Mei fühlt sich fremd und vernachlässigt und wir immer unzufriedener. Sie beginnt eine Affäre mit dem indischen Einwanderer Rachid und verlässt ihren Ehemann. Es scheint, als hätte Mei nun doch ihre wahre Liebe gefunden... "She, a Chinese" erzählt von der Identitätssuche im Zeitalter der Globalisierung und vom Drang der jungen Chinesen, auszubrechen aus der Enge ihres riesigen Landes in eine unbegrenzte Welt. Der Film feierte 2009 seine Premiere auf dem Filmfestival von Locarno, wo er im internationalen Wettbewerb lief und den Goldenen Leoparden für den besten Film gewann.
D 2009, 104 Min., Regie: Detlev Buck, Buchvorlage: Benjamin Prüfer (Buch "Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe") Darsteller: David Kross (Ben), Apinya Sakuljaroensuk (Sreykeo), Stefan Konarske
*Ein junger Deutscher fliegt nach dem Abitur zusammen mit einem Freund nach Kambodscha, um als Rucksacktouristen eine unbeschwerte Zeit zu verbringen. In Phnom Penh verliebt er sich in eine zierliche junge Frau, die als Prostituierte arbeitet und an HIV erkrankt. Ein interkulturelles Liebesdrama nach einer wahren Begebenheit, das visuell attraktiv und emotional glaubwürdig vom Ringen um eine unmögliche Liebe erzählt und dabei souverän den Veränderungen des Protagonisten nachspürt, dessen Weltsicht entscheidende Änderungen erfährt. –
Langkritik (filmdienst)
Es dürfte kaum möglich sein, im nunmehr 25 Jahre umfassenden Regiewerk Detlev Bucks thematisch auffällig Wiederkehrendes oder stringent Verbindendes zu entdecken. Eher im Gegenteil zeichnet es sich durch immer wieder überraschende Sujets, variierende Erzählweisen sowie das stets neugierige Einlassen auf unterschiedlichste Genres aus. Die Komödienanfänge mag Buck längst hinter sich gelassen haben, doch wer nach einem so dichten und spannenden Sozialdrama wie „Knallhart“ (fd 37 503) die Souveränität hat, einen in güldene Sommerfarben getauchten Kinderfilm zu drehen („Hände weg von Mississippi!“, fd 38 075), der ist – im guten Sinne – unberechenbar. In jedem Fall ist unübersehbar, dass Buck sein eigenes cineastisches „Patchwork“ immer sicherer und souveräner im Umgang mit filmischem Erzählen gemacht hat, sodass man sich durchaus vertrauensvoll auf ein zwischen Hamburg und Phnom Penh pendelndes interkulturelles Liebesmelodram einlassen kann, das sich auf dem Papier eher plakativ, vielleicht sogar etwas allzu leichtfertig anhören mag: Die Liebe zwischen einem 20-jährigen deutschen Rucksacktouristen und einem zierlichen kambodschanischen Bar-Girl, das HIV-positiv ist. Dass die Geschichte auf einer „wahren Begegebenheit“ basiert, muss sie nicht unbedingt von trivialen und kitschigen Anflügen befreien; Buck indes nutzt sie zu einem außerordentlich bildwirksam erzählten, emotional jederzeit glaubwürdigen Diskurs über junge Menschen zwischen den Fronten sich reibender, ethnisch sehr gegensätzlicher Kulturen, die sich angesichts mannigfacher Vorurteile und vermeintlicher Grenzen ihre eigene Perspektive schaffen müssen.
Wie kinoaffin, vor allem also visuell attraktiv Buck die Geschichte anzugehen versteht, zeigt bereits die Eröffnungssequenz, in der die junge Sreykeo im schicken Kleidchen in Zeitlupe durch die nächtlichen Straßen von Phnom Penh flaniert, eine fragile Traumgestalt im harten Kontrast zur Patina einer eher heruntergekommenen Stadt, die selbstsicher den gierigen Blicken der Männer Paroli bietet. Sreykeo ist auf dem Weg zu einem Internet-Café, um ihrem deutschen Freund Ben im fernen Hamburg mitzuteilen, dass sie HIV-positiv ist. „See you next life“, kommentiert sie undramatisch, woraufhin eine lange Rückblende einsetzt, um die Vorgeschichte des Paares zu erzählen. Auch dabei setzt Buck dramaturgisch dicht auf visuelle Chiffren, diesmal zunächst um die Naivität und Gedankenlosigkeit der jungen Touristen Ben und Ed zu beschreiben, die in Kambodscha ausschließlich ihren Spaß haben wollen: Posieren mit der Panzerfaust, Joints, LSD auf den Killing Fields, das Rumtreiben in Tanzbars mit Nutten und Spannern, Happy-Smile-Zigaretten und gedankenlos eingeworfenen Tabletten, deren Wirkung anderntags in einer pittoresken Hängematte im Touristenviertel Boeng Kak schon irgendwie nachlassen wird, während eine esoterisch angehauchte junge Reisende von der Zeit, in der man schwimmt, schwadroniert. Alles Pittoresk-Unverbindliche, sträflich Gedankenlose wird dann aber für Ben mit einem Schlag hinfällig – wofür Buck ein knappes, betont lakonisches Kinobild findet, wenn wie aus dem Nichts Sreykeo neben ihm auftaucht, als wäre sie immer schon da gewesen. „Leg’ deinen Kopf an meine Schulter, es ist schön, ihn da zu spür’n“, könnten die Toten Hosen treffend dazu singen, so einfach, undramatisch und doch spürbar tief funktioniert diese knappe Szene, die man sehen und (er)spüren muss, um den Wandel in Bens Haltung nachzuvollziehen: wie er Sreykeo fortan nicht nur einfach aushält, sondern sich um sie kümmert, sie zum Arzt begleitet, zu ihrer Familie im wabenartigen Wohnhaus La Building kommt, und wie er, viel später, mit ihr aufs Land reist, in Sreykeos Heimatdorf nahe Kompong Chhnang, wo sie Ben fragen wird, ob er sie heiraten und ihr hier ein Haus bauen wolle – was Ben verweigert: Er könne nicht, er sei zu jung dazu.
Buck hat zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst prägnant und einprägsam deutlich gemacht, dass sich Bens Blick (und mit ihm der Blick des Zuschauers) auf die eigene Heimat merklich verschoben hat, auf das hiesige Arbeits- und Freizeitverhalten, auf Freunde und Familie, auf Liebschaften und die ganzen Unverbindlichkeiten, die Ben nicht mehr so viel bedeuten wie Sreykeo – einschließlich des Risikos und der Unwägbarkeiten eines gemeinsamen Lebens mit ihr. Mit viel Zeit, auch mit angenehmer Unaufgeregtheit und Ruhe sowie einem präzisen Gespür für Timing, Musik und das Arbeiten mit seinen Schauspielern schafft Buck einen sehr persönlichen globalen Raum, seine ganz eigene „intime“ Verflechtung und Intensivierung einer anrührenden globalen Beziehung.
Seltene Zeichen- und Animationsfilme der DEFA und des tschechischen Fernsehens, live vertont von der Band L:UV (Leipzig) Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm e.V. statt
LU:V sind:
Johannes Moritz Saxophone, Klarinetten, Querflöte
Timo Klöckner Gitarre
Philipp Rohmer Kontrabass
LU:V musiziert gemeinsam seit November 2005. Im Herbst 2007 improvisierten die jungen Musiker aus Leipzig und Berlin erstmals Musik zu Robert Wienes Klassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920). Seitdem hat sich LU:V der Vertonung von internationalen Stummfilmklassikern der 1920er Jahre bis hin zu Animationsfilmen der jüngeren Filmgeschichte verschrieben. Die Musik verarbeitet Einflüsse aus Kammermusik, Klangflächen und Minimal- sowie Noise Music und stellt so die Verbindung zum heutigen musikalischen Zeitgeist her. LU:V erschafft vielschichtige Klangräume- und strukturen, Stummfilm und improvisierte Musik sind durch ein intensiv-sensibles Zusammenspiel geprägt. In ihrem jüngsten Projekt „Märchenhaft – Trickfilmklänge“ vertont LU:V bisweilen fast vergessene Zeichentrick- u. Animationsfilme aus der ehemaligen DDR und des tschechischen Fernsehens. Außerdem enthält das Programm einige liebvoll gestaltete Märchen-Scherenschnittfilme von Lotte Reiniger aus den 1930/40’iger Jahren.
2007 erhielt LU:V das Leipziger Jazz-Nachwuchs-Stipendium der Marion-Ermer-Stiftung. Die Band trat zahlreich in Deutschland (u.a. Regensburger Jazzweekend, Jazzfestival Dresden, Deutsch-Tschechische Kulturtage), Tschechien und Polen auf.
Bisher vertonte Stummfilme:
Das Cabinet des Doctor Caligari
Wie Golem zur Welt kam
Die Muschel und der Kleriker
Nosferatu – Symphonie eines Grauens
Zeichen- und Animationsfilme der DEFA und des tschechischen Fernsehens („Rotkäppchen“,“ Der Wolf und die 7 Geislein“, „Ruka“ (die Hand), „Der Aufstand der Spielzeuge“)
Weitere Informationen zur Band:
Luv-music.de oder www.myspace.com/luvmusicde
D 2009, 104 Min., Regie: Detlev Buck, Buchvorlage: Benjamin Prüfer (Buch "Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe") Darsteller: David Kross (Ben), Apinya Sakuljaroensuk (Sreykeo), Stefan Konarske
*Ein junger Deutscher fliegt nach dem Abitur zusammen mit einem Freund nach Kambodscha, um als Rucksacktouristen eine unbeschwerte Zeit zu verbringen. In Phnom Penh verliebt er sich in eine zierliche junge Frau, die als Prostituierte arbeitet und an HIV erkrankt. Ein interkulturelles Liebesdrama nach einer wahren Begebenheit, das visuell attraktiv und emotional glaubwürdig vom Ringen um eine unmögliche Liebe erzählt und dabei souverän den Veränderungen des Protagonisten nachspürt, dessen Weltsicht entscheidende Änderungen erfährt. –
Langkritik (filmdienst)
Es dürfte kaum möglich sein, im nunmehr 25 Jahre umfassenden Regiewerk Detlev Bucks thematisch auffällig Wiederkehrendes oder stringent Verbindendes zu entdecken. Eher im Gegenteil zeichnet es sich durch immer wieder überraschende Sujets, variierende Erzählweisen sowie das stets neugierige Einlassen auf unterschiedlichste Genres aus. Die Komödienanfänge mag Buck längst hinter sich gelassen haben, doch wer nach einem so dichten und spannenden Sozialdrama wie „Knallhart“ (fd 37 503) die Souveränität hat, einen in güldene Sommerfarben getauchten Kinderfilm zu drehen („Hände weg von Mississippi!“, fd 38 075), der ist – im guten Sinne – unberechenbar. In jedem Fall ist unübersehbar, dass Buck sein eigenes cineastisches „Patchwork“ immer sicherer und souveräner im Umgang mit filmischem Erzählen gemacht hat, sodass man sich durchaus vertrauensvoll auf ein zwischen Hamburg und Phnom Penh pendelndes interkulturelles Liebesmelodram einlassen kann, das sich auf dem Papier eher plakativ, vielleicht sogar etwas allzu leichtfertig anhören mag: Die Liebe zwischen einem 20-jährigen deutschen Rucksacktouristen und einem zierlichen kambodschanischen Bar-Girl, das HIV-positiv ist. Dass die Geschichte auf einer „wahren Begegebenheit“ basiert, muss sie nicht unbedingt von trivialen und kitschigen Anflügen befreien; Buck indes nutzt sie zu einem außerordentlich bildwirksam erzählten, emotional jederzeit glaubwürdigen Diskurs über junge Menschen zwischen den Fronten sich reibender, ethnisch sehr gegensätzlicher Kulturen, die sich angesichts mannigfacher Vorurteile und vermeintlicher Grenzen ihre eigene Perspektive schaffen müssen.
Wie kinoaffin, vor allem also visuell attraktiv Buck die Geschichte anzugehen versteht, zeigt bereits die Eröffnungssequenz, in der die junge Sreykeo im schicken Kleidchen in Zeitlupe durch die nächtlichen Straßen von Phnom Penh flaniert, eine fragile Traumgestalt im harten Kontrast zur Patina einer eher heruntergekommenen Stadt, die selbstsicher den gierigen Blicken der Männer Paroli bietet. Sreykeo ist auf dem Weg zu einem Internet-Café, um ihrem deutschen Freund Ben im fernen Hamburg mitzuteilen, dass sie HIV-positiv ist. „See you next life“, kommentiert sie undramatisch, woraufhin eine lange Rückblende einsetzt, um die Vorgeschichte des Paares zu erzählen. Auch dabei setzt Buck dramaturgisch dicht auf visuelle Chiffren, diesmal zunächst um die Naivität und Gedankenlosigkeit der jungen Touristen Ben und Ed zu beschreiben, die in Kambodscha ausschließlich ihren Spaß haben wollen: Posieren mit der Panzerfaust, Joints, LSD auf den Killing Fields, das Rumtreiben in Tanzbars mit Nutten und Spannern, Happy-Smile-Zigaretten und gedankenlos eingeworfenen Tabletten, deren Wirkung anderntags in einer pittoresken Hängematte im Touristenviertel Boeng Kak schon irgendwie nachlassen wird, während eine esoterisch angehauchte junge Reisende von der Zeit, in der man schwimmt, schwadroniert. Alles Pittoresk-Unverbindliche, sträflich Gedankenlose wird dann aber für Ben mit einem Schlag hinfällig – wofür Buck ein knappes, betont lakonisches Kinobild findet, wenn wie aus dem Nichts Sreykeo neben ihm auftaucht, als wäre sie immer schon da gewesen. „Leg’ deinen Kopf an meine Schulter, es ist schön, ihn da zu spür’n“, könnten die Toten Hosen treffend dazu singen, so einfach, undramatisch und doch spürbar tief funktioniert diese knappe Szene, die man sehen und (er)spüren muss, um den Wandel in Bens Haltung nachzuvollziehen: wie er Sreykeo fortan nicht nur einfach aushält, sondern sich um sie kümmert, sie zum Arzt begleitet, zu ihrer Familie im wabenartigen Wohnhaus La Building kommt, und wie er, viel später, mit ihr aufs Land reist, in Sreykeos Heimatdorf nahe Kompong Chhnang, wo sie Ben fragen wird, ob er sie heiraten und ihr hier ein Haus bauen wolle – was Ben verweigert: Er könne nicht, er sei zu jung dazu.
Buck hat zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst prägnant und einprägsam deutlich gemacht, dass sich Bens Blick (und mit ihm der Blick des Zuschauers) auf die eigene Heimat merklich verschoben hat, auf das hiesige Arbeits- und Freizeitverhalten, auf Freunde und Familie, auf Liebschaften und die ganzen Unverbindlichkeiten, die Ben nicht mehr so viel bedeuten wie Sreykeo – einschließlich des Risikos und der Unwägbarkeiten eines gemeinsamen Lebens mit ihr. Mit viel Zeit, auch mit angenehmer Unaufgeregtheit und Ruhe sowie einem präzisen Gespür für Timing, Musik und das Arbeiten mit seinen Schauspielern schafft Buck einen sehr persönlichen globalen Raum, seine ganz eigene „intime“ Verflechtung und Intensivierung einer anrührenden globalen Beziehung.
D 2009, 104 Min., Regie: Detlev Buck, Buchvorlage: Benjamin Prüfer (Buch "Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe") Darsteller: David Kross (Ben), Apinya Sakuljaroensuk (Sreykeo), Stefan Konarske
*Ein junger Deutscher fliegt nach dem Abitur zusammen mit einem Freund nach Kambodscha, um als Rucksacktouristen eine unbeschwerte Zeit zu verbringen. In Phnom Penh verliebt er sich in eine zierliche junge Frau, die als Prostituierte arbeitet und an HIV erkrankt. Ein interkulturelles Liebesdrama nach einer wahren Begebenheit, das visuell attraktiv und emotional glaubwürdig vom Ringen um eine unmögliche Liebe erzählt und dabei souverän den Veränderungen des Protagonisten nachspürt, dessen Weltsicht entscheidende Änderungen erfährt. –
Langkritik (filmdienst)
Es dürfte kaum möglich sein, im nunmehr 25 Jahre umfassenden Regiewerk Detlev Bucks thematisch auffällig Wiederkehrendes oder stringent Verbindendes zu entdecken. Eher im Gegenteil zeichnet es sich durch immer wieder überraschende Sujets, variierende Erzählweisen sowie das stets neugierige Einlassen auf unterschiedlichste Genres aus. Die Komödienanfänge mag Buck längst hinter sich gelassen haben, doch wer nach einem so dichten und spannenden Sozialdrama wie „Knallhart“ (fd 37 503) die Souveränität hat, einen in güldene Sommerfarben getauchten Kinderfilm zu drehen („Hände weg von Mississippi!“, fd 38 075), der ist – im guten Sinne – unberechenbar. In jedem Fall ist unübersehbar, dass Buck sein eigenes cineastisches „Patchwork“ immer sicherer und souveräner im Umgang mit filmischem Erzählen gemacht hat, sodass man sich durchaus vertrauensvoll auf ein zwischen Hamburg und Phnom Penh pendelndes interkulturelles Liebesmelodram einlassen kann, das sich auf dem Papier eher plakativ, vielleicht sogar etwas allzu leichtfertig anhören mag: Die Liebe zwischen einem 20-jährigen deutschen Rucksacktouristen und einem zierlichen kambodschanischen Bar-Girl, das HIV-positiv ist. Dass die Geschichte auf einer „wahren Begegebenheit“ basiert, muss sie nicht unbedingt von trivialen und kitschigen Anflügen befreien; Buck indes nutzt sie zu einem außerordentlich bildwirksam erzählten, emotional jederzeit glaubwürdigen Diskurs über junge Menschen zwischen den Fronten sich reibender, ethnisch sehr gegensätzlicher Kulturen, die sich angesichts mannigfacher Vorurteile und vermeintlicher Grenzen ihre eigene Perspektive schaffen müssen.
Wie kinoaffin, vor allem also visuell attraktiv Buck die Geschichte anzugehen versteht, zeigt bereits die Eröffnungssequenz, in der die junge Sreykeo im schicken Kleidchen in Zeitlupe durch die nächtlichen Straßen von Phnom Penh flaniert, eine fragile Traumgestalt im harten Kontrast zur Patina einer eher heruntergekommenen Stadt, die selbstsicher den gierigen Blicken der Männer Paroli bietet. Sreykeo ist auf dem Weg zu einem Internet-Café, um ihrem deutschen Freund Ben im fernen Hamburg mitzuteilen, dass sie HIV-positiv ist. „See you next life“, kommentiert sie undramatisch, woraufhin eine lange Rückblende einsetzt, um die Vorgeschichte des Paares zu erzählen. Auch dabei setzt Buck dramaturgisch dicht auf visuelle Chiffren, diesmal zunächst um die Naivität und Gedankenlosigkeit der jungen Touristen Ben und Ed zu beschreiben, die in Kambodscha ausschließlich ihren Spaß haben wollen: Posieren mit der Panzerfaust, Joints, LSD auf den Killing Fields, das Rumtreiben in Tanzbars mit Nutten und Spannern, Happy-Smile-Zigaretten und gedankenlos eingeworfenen Tabletten, deren Wirkung anderntags in einer pittoresken Hängematte im Touristenviertel Boeng Kak schon irgendwie nachlassen wird, während eine esoterisch angehauchte junge Reisende von der Zeit, in der man schwimmt, schwadroniert. Alles Pittoresk-Unverbindliche, sträflich Gedankenlose wird dann aber für Ben mit einem Schlag hinfällig – wofür Buck ein knappes, betont lakonisches Kinobild findet, wenn wie aus dem Nichts Sreykeo neben ihm auftaucht, als wäre sie immer schon da gewesen. „Leg’ deinen Kopf an meine Schulter, es ist schön, ihn da zu spür’n“, könnten die Toten Hosen treffend dazu singen, so einfach, undramatisch und doch spürbar tief funktioniert diese knappe Szene, die man sehen und (er)spüren muss, um den Wandel in Bens Haltung nachzuvollziehen: wie er Sreykeo fortan nicht nur einfach aushält, sondern sich um sie kümmert, sie zum Arzt begleitet, zu ihrer Familie im wabenartigen Wohnhaus La Building kommt, und wie er, viel später, mit ihr aufs Land reist, in Sreykeos Heimatdorf nahe Kompong Chhnang, wo sie Ben fragen wird, ob er sie heiraten und ihr hier ein Haus bauen wolle – was Ben verweigert: Er könne nicht, er sei zu jung dazu.
Buck hat zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst prägnant und einprägsam deutlich gemacht, dass sich Bens Blick (und mit ihm der Blick des Zuschauers) auf die eigene Heimat merklich verschoben hat, auf das hiesige Arbeits- und Freizeitverhalten, auf Freunde und Familie, auf Liebschaften und die ganzen Unverbindlichkeiten, die Ben nicht mehr so viel bedeuten wie Sreykeo – einschließlich des Risikos und der Unwägbarkeiten eines gemeinsamen Lebens mit ihr. Mit viel Zeit, auch mit angenehmer Unaufgeregtheit und Ruhe sowie einem präzisen Gespür für Timing, Musik und das Arbeiten mit seinen Schauspielern schafft Buck einen sehr persönlichen globalen Raum, seine ganz eigene „intime“ Verflechtung und Intensivierung einer anrührenden globalen Beziehung.
82 Min. Regie: All Tomorrow’s People und Jonathan Caouette, Produktionsfirma: Warp Films, Hauptdarsteller: Nick Cave, Iggy Pop, Patti Smith, The Gossip, Portishead, Sonic Youth, Yeah Yeah Yeahs, Belle and Sebastian, Battles, u.v.m.
*Großbritannien 2009: In einer Ferienanlage an der Südküste Englands findet seit 1999 eines der außergewöhnlichsten Musikfestivals statt: Das ALL TOMORROW’S PARTIES bietet eine einmalige Mischung aus Pauschalurlaubs-Flair und aktueller Popmusik jenseits des Mainstreams. Jede Ausgabe wird von einer anderen Band oder einem Einzelkünstler kuratiert, die für die komplette Auswahl des Line-ups verantwortlich sind. Diese Do-it-yourself-Doku gibt in einer bunten Materialsammlung aus Handyvideos von Fans und Super8-Urlaubsfilmen bis zu professionellen Konzertaufnahmen, zusammengestellt von Jonathan Caouette (TARNATION, SHORTBUS), einen mitreißenden Einblick in ein einzigartiges, vor kreativem Wahnsinn überbordendes musikalisches Paralleluniversum.
82 Min. Regie: All Tomorrow’s People und Jonathan Caouette, Produktionsfirma: Warp Films, Hauptdarsteller: Nick Cave, Iggy Pop, Patti Smith, The Gossip, Portishead, Sonic Youth, Yeah Yeah Yeahs, Belle and Sebastian, Battles, u.v.m.
*Großbritannien 2009: In einer Ferienanlage an der Südküste Englands findet seit 1999 eines der außergewöhnlichsten Musikfestivals statt: Das ALL TOMORROW’S PARTIES bietet eine einmalige Mischung aus Pauschalurlaubs-Flair und aktueller Popmusik jenseits des Mainstreams. Jede Ausgabe wird von einer anderen Band oder einem Einzelkünstler kuratiert, die für die komplette Auswahl des Line-ups verantwortlich sind. Diese Do-it-yourself-Doku gibt in einer bunten Materialsammlung aus Handyvideos von Fans und Super8-Urlaubsfilmen bis zu professionellen Konzertaufnahmen, zusammengestellt von Jonathan Caouette (TARNATION, SHORTBUS), einen mitreißenden Einblick in ein einzigartiges, vor kreativem Wahnsinn überbordendes musikalisches Paralleluniversum.
Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre.
S/Dk/D 2009 Kriminalfilm, Thriller, Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre. *Zweiter Teil der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson. Es geht um Recherchen zu einem Mädchenhändlerring, in den höchste gesellschaftliche Kreise verstrickt sind. Auch die Hackerin Lisbeth Salander stellt darüber Nachforschungen an, die sie mit Traumata ihrer Kindheit konfrontieren. Als mehrere Morde passieren, gerät die junge Frau ins Visier der Polizei. Ein heftiger Kriminalfilm, der mit Anleihen beim Gothic Horror spannend unterhält.
Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre.
S/Dk/D 2009 Kriminalfilm, Thriller, Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre. *Zweiter Teil der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson. Es geht um Recherchen zu einem Mädchenhändlerring, in den höchste gesellschaftliche Kreise verstrickt sind. Auch die Hackerin Lisbeth Salander stellt darüber Nachforschungen an, die sie mit Traumata ihrer Kindheit konfrontieren. Als mehrere Morde passieren, gerät die junge Frau ins Visier der Polizei. Ein heftiger Kriminalfilm, der mit Anleihen beim Gothic Horror spannend unterhält.
82 Min. Regie: All Tomorrow’s People und Jonathan Caouette, Produktionsfirma: Warp Films, Hauptdarsteller: Nick Cave, Iggy Pop, Patti Smith, The Gossip, Portishead, Sonic Youth, Yeah Yeah Yeahs, Belle and Sebastian, Battles, u.v.m.
*Großbritannien 2009: In einer Ferienanlage an der Südküste Englands findet seit 1999 eines der außergewöhnlichsten Musikfestivals statt: Das ALL TOMORROW’S PARTIES bietet eine einmalige Mischung aus Pauschalurlaubs-Flair und aktueller Popmusik jenseits des Mainstreams. Jede Ausgabe wird von einer anderen Band oder einem Einzelkünstler kuratiert, die für die komplette Auswahl des Line-ups verantwortlich sind. Diese Do-it-yourself-Doku gibt in einer bunten Materialsammlung aus Handyvideos von Fans und Super8-Urlaubsfilmen bis zu professionellen Konzertaufnahmen, zusammengestellt von Jonathan Caouette (TARNATION, SHORTBUS), einen mitreißenden Einblick in ein einzigartiges, vor kreativem Wahnsinn überbordendes musikalisches Paralleluniversum.
Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre.
S/Dk/D 2009 Kriminalfilm, Thriller, Literaturverfilmung, 129 Min., Regie: Daniel Alfredson, Buchvorlage: Stieg Larsson (Roman "Verdammnis"), Darsteller: Noomi Rapace (Lisbeth Salander), Michael Nyqvist (Michael Blomkvist), Lena Endre. *Zweiter Teil der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson. Es geht um Recherchen zu einem Mädchenhändlerring, in den höchste gesellschaftliche Kreise verstrickt sind. Auch die Hackerin Lisbeth Salander stellt darüber Nachforschungen an, die sie mit Traumata ihrer Kindheit konfrontieren. Als mehrere Morde passieren, gerät die junge Frau ins Visier der Polizei. Ein heftiger Kriminalfilm, der mit Anleihen beim Gothic Horror spannend unterhält.
2009, 103 Min., Regie: Jiang Wen (1, "Chinatown"), Mira Nair (2, "Diamond District"), Shunji Iwai (3, "Upper West Side"), Yvan Attal (4, "Soho"), Brett Ratner (5, "Central Park"), Allen Hughes (6, "Greenwich Village"), Shekhar Kapur (7, "Upper Eat Side"), Natalie Portman (8, "Central Park"), Fatih Akin (9, "Chinatown"), Darsteller u.v.a.: Fatih Akin, Andy Garcia, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, James Caan, John Hurt, Shia LaBeouf, Eli Wallach.
*Episodisch angelegter filmischer "Stadtplan" New Yorks: Namhafte internationale Regisseure präsentieren Liebesgeschichten, die in verschiedenen Bezirken der Stadt spielen. Dabei geht es großteils nicht darum, das soziale Gefüge der Stadt zu durchleuchten, sondern um eine unterhaltsame Hommage an den (Film-)Mythos New York.
2009, 103 Min., Regie: Jiang Wen (1, "Chinatown"), Mira Nair (2, "Diamond District"), Shunji Iwai (3, "Upper West Side"), Yvan Attal (4, "Soho"), Brett Ratner (5, "Central Park"), Allen Hughes (6, "Greenwich Village"), Shekhar Kapur (7, "Upper Eat Side"), Natalie Portman (8, "Central Park"), Fatih Akin (9, "Chinatown"), Darsteller u.v.a.: Fatih Akin, Andy Garcia, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, James Caan, John Hurt, Shia LaBeouf, Eli Wallach.
*Episodisch angelegter filmischer "Stadtplan" New Yorks: Namhafte internationale Regisseure präsentieren Liebesgeschichten, die in verschiedenen Bezirken der Stadt spielen. Dabei geht es großteils nicht darum, das soziale Gefüge der Stadt zu durchleuchten, sondern um eine unterhaltsame Hommage an den (Film-)Mythos New York.
2009, 103 Min., Regie: Jiang Wen (1, "Chinatown"), Mira Nair (2, "Diamond District"), Shunji Iwai (3, "Upper West Side"), Yvan Attal (4, "Soho"), Brett Ratner (5, "Central Park"), Allen Hughes (6, "Greenwich Village"), Shekhar Kapur (7, "Upper Eat Side"), Natalie Portman (8, "Central Park"), Fatih Akin (9, "Chinatown"), Darsteller u.v.a.: Fatih Akin, Andy Garcia, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, James Caan, John Hurt, Shia LaBeouf, Eli Wallach.
*Episodisch angelegter filmischer "Stadtplan" New Yorks: Namhafte internationale Regisseure präsentieren Liebesgeschichten, die in verschiedenen Bezirken der Stadt spielen. Dabei geht es großteils nicht darum, das soziale Gefüge der Stadt zu durchleuchten, sondern um eine unterhaltsame Hommage an den (Film-)Mythos New York.



