Ausstellung und Filmreihe.
»Die Architekten« Drama, DDR 1990, 97 Min., Regie: Peter Kahane
"Freiheit und Zensur.Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition". Ausstellung und Filmreihe.
Im Weltecho wird vom 15.05. bis 20.05. die Ausstellung: "Freiheit und Zensur.Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition." zu sehen sein. Anhand ausgewählter DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion wird jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt und aufgearbeitet. An jedem Abend wird ein anderer Filmklassiker wie z.B. "Die Spur der Steine" oder "Berlin Ecke Schönhauser" gezeigt.
»Die Architekten« Drama, DDR 1990, 97 Min., Regie: Peter Kahane, Darsteller: Kurt Naumann (Daniel Brenner), Rita Feldmeier (Wanda Brenner), Uta Eisold (Renate Reese), Ute Lubosch (Franziska Scharf), Catherine Stoyan (Elke Krug), Andrea Meissner (Barbara Schneider), Jörg Schüttauf (Wilfried Berger), Hans-Joachim Hegewald (Albrecht Wischala), Christoph Engel (Ökonom Endler), Joachim Tomaschewsky (Prof. Vesely). *Nach beruflichen Enttäuschungen bekommt ein fast vierzigjähriger Architekt erstmals einen großen Auftrag: er soll das kulturelle Zentrum in einem Berliner Neubauviertel verwirklichen. Das ständige Misstrauen der Vorgesetzten jedoch verhindert eine fantasievolle, schöpferische Arbeit und ein menschengerechtes Bauen. Ein Film, der die Erlebnisse und Erfahrungen der jüngeren DDR-Generation gleichnishaft bündelt und mit der Agonie des Spät-Stalinismus abrechnet. Noch vor dem Sturz Honeckers konzipiert, kam der hochbrisante, melancholische Film, ein Abgesang auf die DDR, erst nach dem Mauerfall ins Kino, wodurch er das Publikum nur noch partiell erreichte.
Langinhalt
Gerade als das gesellschaftliche Gefüge der DDR auseinander bricht, erhält der Filmemache Peter Kahane die Drehgenehmigung für seinen Film DIE ARCHITEKTEN. Unweigerlich wird der Spielfilm zu einem Dokument des Umbruchs, das Bilder vom Alltag der DDR in ihren letzten Zügen festhält.
Die Erfahrung von Geschichte als Ansammlung unzähliger Momente, Alltagsszenen und unvorhersehbarer Entwicklungen, die sich nicht linear entfalten, sondern irgendwo zwischen Vergangenem und Zukünftigem zu verorten sind, bestimmte sowohl das Sujet als auch im ganz konkreten Sinne die Stoffentwicklung und die Dreharbeiten von Peter Kahanes Spielfilm DIE ARCHITEKTEN, der nahezu elegisch die Stimmung innerhalb der DDR kurz vor dem Umbruch zu vermitteln vermag.
Es gibt nur wenige Filme, in denen sich die Fiktion in so hohem Maße zum Zeitdokument wandelt, da der Film durch die geschichtlichen Ereignisse von einem Gegenwartsfilm in einen Vergangenheitsfilm transformiert wurde. DIE ARCHITEKTEN ist ein Film zwischen den Zeiten – angelegt als Zustandsbeschreibung und ausgesprochen direkte und unverschleierte Auseinandersetzung mit dem täglichen Leben in der DDR wurde er durch die im Sommer 1989 einsetzende Ausreisewelle und den Fall der Mauer zum Memento Mori eines untergehenden Staates.
Daniel Brenner, ein Architekt Anfang vierzig, erhält nach einer langen zur Untätigkeit verdammten Zeit die Chance seines Lebens, wie er zumindest in der ersten Euphorie glaubt. Innerhalb eines Neubaukomplexes soll ein Einkaufs- und Kulturzentrum erbaut werden, und er wird als leitender Architekt mit dem Projekt betraut. Es ist ihm sogar gestattet, sein Team selbst zu bestimmen.
Als er mit sechs Architekturkollegen das Projekt beginnt, gestalten sie, in der Hoffnung ihre Vision des Projekts umzusetzen, einen Entwurf, doch nach und nach bleibt nach unzähligen Gremien und Einwänden nichts von der anfänglichen Idee erhalten. Brenner wird vom Gestalter eines innovativen Architekturentwurfs mehr und mehr in die Rolle eines Mittlers gedrängt, der sich in Zugeständnissen verfängt und letztlich seine Familie verliert. Während er zwischen den Fronten zerrieben wird, entgeht ihm, wie sehr seine Frau unter der Lethargie und fehlenden Perspektive innerhalb ihres Alltags leidet. Sie verliebt sich in einen Schweizer Freund und verlässt zusammen mit Wanda, der gemeinsamen Tochter, die DDR.
Autofahrten durch ein trist erscheinendes Ostberlin, die Abschiedsszene vor dem Tränenpalast, als Brenners Frau und Tochter aus seinem Blickfeld verschwinden, aber auch ein kleines Fest in einem Berliner Hinterhof berühren und verdichten sich aus heutiger Perspektive zum melancholischen Bild einer entschwundenen Welt.
Das berufliche Umfeld, in dem Kahane seine Geschichte ansiedelte, war sehr klug gewählt, da er aus eigener Erfahrung genau wusste, wovon er spricht. Die innerhalb der Defa enstandenen Filme gehorchten wie die städtebaulichen Pläne des Systems ähnlichen Gesetzen, als beide Tätigkeitsbereiche dem Kulturbild und den ideologischen Vorgaben des Staates unterworfen waren: Unzählige Gremien mussten durchstanden werden, Auseinandersetzungen mit der Zensur-Behörde gehörten zum Alltag. Umso erstaunlicher erscheint es, dass der Film überhaupt in dieser Form akzeptiert wurde. Mitte der 1980er Jahre begann Kahane mit der Konzeption des Drehbuchs, doch erst im Winter 1988 erhielt er endgültig die Drehgenehmingung und musste weitere Verzögerungen hinnehmen. Sicherlich lag es am sich abzeichnenden spürbaren Umbruch innerhalb der Gesellschaft, dass selbst die Defa bereit war, einen solchen Film zu realisieren.
Peter Kahane
Doch als Kahane im September 1989 mit den Dreharbeiten begann, sah er sich plötzlich mit den im Straßenbild sich abzeichnenden Umwälzungen innerhalb der Gesellschaft konfrontiert und vor die Herausforderung gestellt, noch Bilder für eine Geschichte zu finden, die von der Gegenwart regelrecht überrollt wurde. In DIE ARCHITEKTEN kann man wie wohl in kaum einem anderen Spielfilm dieser Zeit erspüren, was die mentalen und atmosphärischen Vorraussetzungen waren, die zu den Montagsdemonstrationen in Leipzig geführt haben. Dass der Lauf der Geschichte nicht nach linearen Gesetzen verläuft sondern ihre eigene Dynamik entfaltet, kann man in diesem Film nachfühlen, der, mitten in einen Prozess des Wandels, des Umbruchs und der Veränderung geratend, eine untergehende Welt dokumentiert und gleichzeitig ein Stimmungsbild liefert, das die kommenden Ereignisse retrospektiv folgerichtig und doch auch immer noch unfassbar erscheinen lässt.
Man muss sich fragen, warum der Film erst 13 Jahre nach Fertigstellung im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Auch das hat sicherlich mit dem Geschichtsbild zu tun, das man wiederrum im vereinigten Deutschland als richtungsweisend bevorzugte
Ausstellung und Filmreihe.
»Die Mörder sind unter uns« Drama, schwarz-weiß, Deutschland 1946, 85 Min., Regie: Wolfgang Staudte
»Die Mörder sind unter uns« Drama, schwarz-weiß, Deutschland 1946, 85 Min., Regie: Wolfgang Staudte, Buch: Wolfgang Staudte, Darsteller: Hildegard Knef (Susanne Wallner), Erna Sellmer (Frau Brückner), Arno Paulsen (Ferdinand Brückner), Ernst Wilhelm Borchert (Dr. Mertens), Christian Schwarzwald (Otto). *Der erste deutsche Nachkriegsfilm überhaupt (Drehbeginn: Mai 1946) und zugleich die erste Produktion der DEFA (vor deren Gründung Staudte bereits in Eigeninitiative tätig wurde): In der Berliner Trümmerlandschaft begegnet ein ehemaliger Unterarzt, den das Kriegserlebnis quält, jenem Hauptmann wieder, der zu Weihnachten 1942 an der Ostfront in Rußland die Erschießung von Frauen und Kindern veranlaßte. Inzwischen läßt der Mann als Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe pressen und feiert sein Weihnachtsfest als biederer Familienvater ohne eine Spur von Schuldbewußtsein. Der empörte Arzt greift zur Pistole, doch seine Geliebte, eine Verfolgte des Nazi-Regimes, hält ihn von der Selbstjustiz ab. In ausdrucksstarkem Helldunkel gefilmt, ist Staudtes Arbeit, wenngleich symbolüberfrachtet, einer der wenigen deutschen "Trümmerfilme", der eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen sucht. -
http://www.fraengerinstitut.de/veranstaltungen/2011-freiheit-und-zensur.php
»Joy Division« Dokumentation, Großbritannien 2007, 96 Min., Regie: Grant Gee
zum 32. Todestag von Ian Curtis (15.07.1956- 18.05. 1980)
*Am 4. Juni 1976 besuchten vier junge Männer aus Manchester ein Konzert der Sex Pistols. Beeindruckt gründeten sie eine Band, die als Joy Division Musikgeschichte schreiben sollte. Vier Jahre später riss der Selbstmord des Leadsängers Ian Curtis die Band aus ihren besten Zeiten. JOY DIVISION erzählt mit zum Teil noch nie gezeigten Live-Aufnahmen, persönlichen Fotos, Filmen und wieder entdeckten Tonbändern die Geschichte einer Band, deren Einfluss auf die Musikindustrie und -kultur auch nach 30 Jahren noch ungebrochen ist. Die Dokumentation zieht ihre Kraft aber auch aus den Erinnerungen der überlebenden Bandmitglieder (heute New Order) und vielen Zeitzeugen. Ergreifend und frisch berichten Bernard Sumner, Stephen Morris und Peter Hook sowie Tony Wilson, Anton Corbijn und Annik Honoré u.v.a. von einer Zeit, in der Musik das einzige war, für das es sich in Manchester zu leben lohnte
Langkritik:
Joy Division
Man könnte sagen: Diese Geschichte ist so kurz wie (mittlerweile wohl auch) bekannt. Doch aller guten Dinge sind drei. Deshalb kann man sich ehrlich freuen, dass Grant Gees ambitionierte Dokumentation „Joy Division“ doch noch in die Kinos findet. Einmal mehr also „Joy Division“, Manchester, Post-Punk, späte 1970er-Jahre. In Michael Winterbottoms luzider Pop-Revue „24 Hour Party People“ (fd 38837) war die Band um den charismatischen Sänger Ian Curtis nur ein (wichtiger) Teil eines umfassenden Puzzles. In Anton Corbijns uninspiriertem Bio-Pic „Control“ (fd 38519) wurde dann umso heftiger am Künstlermythos Ian Curtis gestrickt, flankiert von einer Neu-Edition der zweieinhalb offiziellen Alben, die diese Band zwischen 1978 und 1980 veröffentlicht hat. Als „Closer“, das zweite Studioalbum, im Frühsommer 1980 erschien, war Curtis bereits tot. „Control“ hatte großes Glück, dass „Joy Division“ erst jetzt zu sehen ist. Umgekehrt wäre die konstruierte Bedeutungsschwere von Corbijns Films noch deutlicher sichtbar gewesen. In der jetzigen Reihenfolge des Erscheinens muss „Joy Division“ wie ein Blick in die Recherche-Werkstatt der beider Vorgänger erscheinen: Wir sehen dieselben Bilder und Personen, hören dieselben Songs, auch viele bekannte Anekdoten, aber plötzlich bekommt die Geschichte ein anderes Gesicht, wird profaner, zufälliger, surrealer. „Joy Division“ erzählt nicht mehr (nur) die Geschichte einer Band, sondern auch die Geschichte einer Region, einer Stadt, einer Generation. Die Industriebrache Manchester muss Mitte der 1970er-Jahre wohl tatsächlich ein lebensfeindliches Katastrophengebiet gewesen sein, in dessen Perspektivlosigkeit die Musik der Sex Pistols wie ein utopisches Versprechen einschlug: „Don’t know what I want / But I know how to get it.“
In Grant Gees Film heißt es einmal, dass der eigentümliche Sound von Joy Division, diese Mischung aus Rock und Industrial, auf das Publikum in Manchester wie „Ambient“ geklungen habe: der Sound der City. Aggressiv-eindimensionalen Punk-Rock spielte die Band nur sehr kurze Zeit, die musikalische Entwicklung vollzog sich rasant (der Bass als Melodie-Instrument) und verdankte sich im Studio dem Genie des drogenabhängigen Produzenten Martin Hannett. Der amüsiert sich rückblickend, dass die Band ihn ohne Wenn und Aber habe machen lassen, während die überlebenden Bandmitglieder erklären, dass sie ihre eigenen Platten nicht so recht mochten: viel zu düster und opak. Andererseits ist das genau die Qualität der Musik von Joy Division, die sich im Gegensatz zu der vieler anderer Post-Punk-Bands erstaunlich gut gehalten hat: „bloody contemporary“ heißt es diesbezüglich treffend im Film – und diese These wird im Verlauf des Films immer gewichtiger.
Regisseur Grant Gee und sein Berater, der Musikkritiker Jon Savage, haben Interviews mit den Protagonisten der Geschichte von Joy Division, von „Factory Records“ und Post-Punk geführt. Auch hier kommt es zu Verknotungen mit den vorangegangenen Filmen, wenn etwa der mittlerweile verstorbene Tony Wilson auftritt, der in Winterbottoms Film noch von Steve Coogan gespielt wurde. Einige der Cameos aus Winterbottoms Film treten jetzt als sie selbst auf. Curtis’ Geliebte, die Musikjournalistin Annik Honoré, die in „Control“ nur eine blasse Nebenfigur war, kommt jetzt ausführlich zu Wort, ebenso einschlägige Zeitzeugen wie Genesis P. Orridge, Peter Saville, Jon Wozencroft oder eben auch Anton Corbijn. Durch die Auswahl der Gesprächspartner und durch das dokumentarische Archivmaterial entstehen hochinteressante Vexierbilder, Reibungen, Übermalungen, Echos oder Pointierungen. Vor allem aber führt das zu einer entschiedenen Entmystifizierung des ganzen Themenkomplexes, was auch damit zu tun hat, dass das Rätsel Ian Curtis immer rätselhafter wird, je mehr über ihn von Menschen erzählt wird, die sich nie für ihn interessiert haben. Wenn die anderen Bandmitglieder von Joy Division vor laufender Kamera berichten, dass sich auf seine existentiellen bis depressiven Texte nie so geachtet haben, erscheint das aus heutiger Perspektive lachhaft bis skandalös. So ist „Joy Division“ ein Film, der sein vielfältiges Material auf ambitionierte Weise so montiert, dass über die biografische Konstruktion immer auch ein kulturhistorischer „Mehrwert“ sichtbar wird. Hier kann man etwa erfahren, warum es nicht reicht, die Musik des Post-Punk zu recyclen (wie es aktuell Bands wie Interpol Mode versuchen), wenn man sich nicht klar macht, auf welchen lebensweltlichen Erfahrungshintergrund die Originale um 1980 ästhetisch reagierten.
Ulrich Kries
Ausstellung und Filmreihe.
»Ich war neunzehn« Drama, schwarz-weiß. DDR 1967,120 Min., Regie: Konrad Wolf
"Freiheit und Zensur.Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition". Ausstellung und Filmreihe.
Im Weltecho wird vom 15.05. bis 20.05. die Ausstellung: "Freiheit und Zensur.Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition." zu sehen sein. Anhand ausgewählter DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion wird jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt und aufgearbeitet. An jedem Abend wird ein anderer Filmklassiker wie z.B. "Die Spur der Steine" oder "Berlin Ecke Schönhauser" gezeigt.
»Ich war neunzehn« Drama, schwarz-weiß. DDR 1967,120 Min., Regie: Konrad Wolf, Buch: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Darsteller: Jaecki Schwarz (Gregor), Wassili Liwanow (Wadim), Alexej Ejboshenko (Sascha), Galina Polskich (Sowjetisches Mädchen), Jenny Gröllmann (Deutsches Mädchen), Michail Glusski (General), Rolf Hoppe (Major). *Ein emigrierter Deutscher kehrt 1945 als Leutnant der Sowjetarmee in seine Heimat zurück und versucht, Antworten auf Fragen nach Vergangenheit und Gegenwart zu finden. Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen.
USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS! mehrfach auf Festivals preisgekrönter Dokumentarfilm, der nebenbei das Milliardengeschäft der Pharmakonzerne mit AIDS- Medikamenten infrage stellt- weil es die Krankheit garnicht gibt....
»House of Numbers« Die Aids-Verschwörung, USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS!
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS! mehrfach auf Festivals preisgekrönter Dokumentarfilm, der nebenbei das Milliardengeschäft der Pharmakonzerne mit AIDS- Medikamenten infrage stellt- weil es die Krankheit garnicht gibt....
»House of Numbers« Die Aids-Verschwörung, USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS!
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS! mehrfach auf Festivals preisgekrönter Dokumentarfilm, der nebenbei das Milliardengeschäft der Pharmakonzerne mit AIDS- Medikamenten infrage stellt- weil es die Krankheit garnicht gibt....
»House of Numbers« Die Aids-Verschwörung, USA 2009, Regie: Brent W. Leung, 90 Min.,
Die Wahrheit über HIV und AIDS!
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
Was ist der HI-Virus? Worum handelt es sich bei AIDS? Was wird unternommen, um die Krankheit zu heilen? Diese Fragen regten den kanadischen Filmemacher Brent Leung zu einer Reise um die Welt an. Sie führte ihn zur Elite der medizinischen Forschungswelt und in die Slums Südafrikas. In seiner Dokumentation stellt er fest, dass AIDS zwar einerseits seit 28 Jahren auf den Titelseiten der Nachrichtenmagazine erscheint, man andererseits aber wenig darüber weiß. Trotz immenser Forschungsanstrengungen, erheblicher Zeit und einer Unmenge von Geldern, ist keine Heilung der Krankheit in Sicht. Leung zeichnet das Bild eines Forschungsestablishments im Zustand der Verwirrung und eine Gesundheitspolitik, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es gelang ihm, Zugang zu einer bemerkenswerten Bandbreite der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten in der HIV/AIDS-Forschung zu bekommen darunter die Entdecker des HIV, Präsidentenberater, Nobelpreisträger und der UN-AIDS-Exekutivdirektor sowie Überlebende der Krankheit und Aktivisten. Einer der erhellendsten Momente ist möglicherweise das Interview mit dem Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV erhielt. House of Numbers zeigt überraschende Enthüllungen und erstaunliche Widersprüche auf.
Mit diesem Film liegen erstmals die unzensierten persönlichen Ansichten der wichtigsten Beteiligten vor. Dieser Film erschüttert die Grundlagen, auf denen das hergebrachte Wissen über AIDS beruht. Wenn, wie es der südafrikanische Gesundheitsschützer Pephsile Maseko formulierte, "dies der Beginn eines Krieges ist, [ ] eines Krieges, der uns unsere Gesundheit zurückbringen soll", dann könnte House of Numbers die erste Salve in dem Kampf darstellen, Vernunft und Klarheit in die Auseinandersetzung zu bringen.
House of Numbers wurde auf einigen der prestigeträchtigsten Filmfestivals aufgeführt und erhielt über 30 Preise. Mehrfach wurde er als "bester Film des Festivals" ausgezeichnet.
110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
Der Arthaus- Hit aus Frankreich
»Ziemlich beste Freunde« Komödie, Frankreich, 2011, 110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache, Darsteller:François Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot (Magalie), Clotilde Mollet (Marcelle), Alba Gaïa Bellugi (Elisa), Cyril Mendy (Adama), Christian Ameri (Albert), Marie-Laure Descoureaux (Chantal), Grégoire Oestermann (Antoine). *Ein wohlhabender, an den Rollstuhl gefesselter Franzose adeliger Herkunft engagiert einen jungen Migranten als Pfleger, der so gar nicht in den kultivierten Haushalt passen will. Doch sein Dienstherr will nicht länger wie ein rohes Ei behandelt werden. Charmantes Buddy-Movie mit pfiffigen Dialogen und guten Hauptdarstellern, das zwischen Komik und Sentiment balanciert und dafür plädiert, sozialen und kulturellen Differenzen nicht mit Hass, sondern mit Solidarität zu begegnen.
110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
Der Arthaus- Hit aus Frankreich
»Ziemlich beste Freunde« Komödie, Frankreich, 2011, 110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache, Darsteller:François Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot (Magalie), Clotilde Mollet (Marcelle), Alba Gaïa Bellugi (Elisa), Cyril Mendy (Adama), Christian Ameri (Albert), Marie-Laure Descoureaux (Chantal), Grégoire Oestermann (Antoine). *Ein wohlhabender, an den Rollstuhl gefesselter Franzose adeliger Herkunft engagiert einen jungen Migranten als Pfleger, der so gar nicht in den kultivierten Haushalt passen will. Doch sein Dienstherr will nicht länger wie ein rohes Ei behandelt werden. Charmantes Buddy-Movie mit pfiffigen Dialogen und guten Hauptdarstellern, das zwischen Komik und Sentiment balanciert und dafür plädiert, sozialen und kulturellen Differenzen nicht mit Hass, sondern mit Solidarität zu begegnen.
110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
Der Arthaus- Hit aus Frankreich
»Ziemlich beste Freunde« Komödie, Frankreich, 2011, 110 Min., Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache, Darsteller:François Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot (Magalie), Clotilde Mollet (Marcelle), Alba Gaïa Bellugi (Elisa), Cyril Mendy (Adama), Christian Ameri (Albert), Marie-Laure Descoureaux (Chantal), Grégoire Oestermann (Antoine). *Ein wohlhabender, an den Rollstuhl gefesselter Franzose adeliger Herkunft engagiert einen jungen Migranten als Pfleger, der so gar nicht in den kultivierten Haushalt passen will. Doch sein Dienstherr will nicht länger wie ein rohes Ei behandelt werden. Charmantes Buddy-Movie mit pfiffigen Dialogen und guten Hauptdarstellern, das zwischen Komik und Sentiment balanciert und dafür plädiert, sozialen und kulturellen Differenzen nicht mit Hass, sondern mit Solidarität zu begegnen.
108 Min., Regie: Christian Petzold
Auszeichnungen: Berlinale 2012 Beste Regie ("Silberner Bär"): Christian Petzold. ,,In der DDR war auch nicht alles schlecht''. Genau. Aber fast alles. Preisgekröntes Drama, sollte man sehen
»Barbara« Drama, Deutschland, 2011,108 Min., Regie: Christian Petzold, Darsteller: Nina Hoss (Barbara), Ronald Zehrfeld (Andre), Rainer Bock (Klaus Schütz), Christina Hecke (Assistenzärztin Schulze), Jasna Fritzi Bauer (Stella), Mark Waschke (Jörg). Auszeichnungen: Berlinale 2012 Beste Regie ("Silberner Bär"): Christian Petzold. *In der DDR der frühen 1980er-Jahre plant eine Kinderärztin, die sich nach einer Haftstrafe unter ständiger Stasi-Beobachtung weiß, ihre Flucht in den Westen. Doch durch die neue Arbeit in einem Provinzkrankenhaus sowie die Begegnung mit dem dortigen Chefarzt kommen ihr Zweifel an ihrem Vorhaben. Der eindrucksvoll gespielte und inszenierte Film nutzt die sich eher behutsam andeutende Liebesgeschichte, um ebenso differenziert wie grundsätzlich Freiheits- und Glücksmöglichkeiten auszuloten. Dabei arbeitet er mit einer stimmigen Raum- und Farbdramaturgie sowie einer subtil austarierten Choreografie der Gesten und Blicke, um die Innenwelt der in sich gekehrten Hauptfigur transparent zu machen.



