http://www.weltecho.eu/ http://www.weltecho.eu/img/logo.png 2017-03-27T08:41:40+02:00 Weltecho Was ist los im Weltecho? Mo, 27.03.2017 20:00 »The Salesman« Drama http://www.weltecho.eu/showDetails-10618.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino hochkomplexes, präzise beobachtetes, unglaublich spannendes und fantastisch gespieltes Drama des iranischen Meisters. »The Salesman« Drama, Iran/Frankreich, 2016, Regie: Asghar Farhadi, Darsteller: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi. Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise. Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paars aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen; die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung. Di, 28.03.2017 - Fr, 31.03.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung "toy symphonies" http://www.weltecho.eu/showDetails-10590.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Hallveig Ágústsdóttir (ISL) – &quot;toy symphonies&quot; Sound-Drawing Performance/Installation Hallveig Ágústsdóttir macht &quot;visuelle Musik&quot; im Jetzt. Die isländische Künstlerin erforscht und analysiert in ihren Arbeiten die Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Bild, Bewegung und Klang. Dabei entstehen Zeichnungen – &quot;imaginäre Klanglandschaften&quot; – die einen Blick über das einfache Bild, die Textur und die Technik hinaus frei geben. <br /> Die Arbeit an der “visuellen Musik” brachte Hallveig Ágústsdóttir zurück zur Einfachheit. Sie verwendet für ihre Arbeiten Papier, Bleistifte, Buntstifte, Graphit, Tinte und Kohle. Diese Materialien erlauben es, ihren Energiefluss direkt auf das Papier zu übertragen.<br /> In ihren Performances spielt Hallveig mit dem Klang, der nur im Augenblick existiert und der visuellen Übersetzung dieses Klangs. Für das Bild können wir innehalten, uns die Zeit nehmen, es anzusehen. Der Klang jedoch ist flüchtig, er existiert nur im &quot;Jetzt&quot;. Der Klang kann nur in dem Zeitrahmen erfahrbar sein, der notwendig ist, um ihn zu erzeugen.<br /> Hallveig verstärkt die Herstellung ihrer Zeichnungen mit Hilfe eines interaktiven audiovisuellen Systems aus Kontaktmikrofonen in Verbindung mit einer Live-Videoprojektion. Di, 28.03.2017 20:00 »The Salesman« Drama http://www.weltecho.eu/showDetails-10619.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino hochkomplexes, präzise beobachtetes, unglaublich spannendes und fantastisch gespieltes Drama des iranischen Meisters. »The Salesman« Drama, Iran/Frankreich, 2016, Regie: Asghar Farhadi, Darsteller: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi. Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise. Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paars aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen; die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung. Mi, 29.03.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10578.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Mi, 29.03.2017 20:00 »The Salesman« Drama http://www.weltecho.eu/showDetails-10620.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino hochkomplexes, präzise beobachtetes, unglaublich spannendes und fantastisch gespieltes Drama des iranischen Meisters. »The Salesman« Drama, Iran/Frankreich, 2016, Regie: Asghar Farhadi, Darsteller: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi. Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise. Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paars aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen; die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung. Do, 30.03.2017 20:00 »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« http://www.weltecho.eu/showDetails-10621.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino der steinige Karriereweg dreier brillanter schwarzer Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« Drama, USA, 17 Min., Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst. Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. Do, 30.03.2017 21:00 - 01:00 Donnerstags NOISE http://www.weltecho.eu/showDetails-10581.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café jeden 2. Donnerstag im Monat Es spielen Magellan und ein special Guest. Erwarten darf man technoide Klänge. Fr, 31.03.2017 18:00 »Seefeuer«Film & Diskussion http://www.weltecho.eu/showDetails-10523.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Veranstalter*in: Petra Zais, MdL Bündnis 90/Die Grünen und der Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen in Chemnitz Nach dem Film findet eine Podiumsdiskussion statt: Moderation: (evtl.) Kathleen Kuhfuß (Bündnis 90/Die Grünen Chemnitz) Petra Zais, MdL Bündnis 90/Die Grünen Steffi Wagner, Netzwerk für Integration und Zukunft e. V. Mai Al Kurdi, YouMa Band. Eintritt frei »Seefeuer« Dokumentarfilm, Italien/Frankreich, 2016, 114 Min., Regie: Gianfranco Rosi. *Auf der Mittelmeerinsel Lampedusa prallen aktuelle Gegensätze aufeinander: Wo früher einfache Fischer ihrem Alltag nachgingen, stranden in wachsender Zahl Tausende Afrikaner, die sich mit viel Hoffnung auf ein besseres Leben aufs Meer gewagt haben. Ein ruhig erzählter Dokumentarfilm als mutiger Beitrag zum europäischen Umgang mit der Flüchtlingskrise, der facettenreich einen Mikrokosmos beleuchtet, in dem existenzielle Not und bürgerliche Normalität hautnah nebeneinander liegen. Mit ausgesuchten Einstellungen und sinnträchtigen Verdichtungen konfrontiert die filmästhetisch nicht widerspruchsfreie Gestaltung mit einer humanitären Katastrophe, vor der man nicht weiter die Augen schließen kann. Goldener Bär Berlinale 2016<br /> <br /> Fr, 31.03.2017 21:00 HörBar: Friday Street http://www.weltecho.eu/showDetails-10580.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Britpop. Strictly. Chosen by Ruby Friday. Egal, ob man &quot;Cigarettes &amp; Alcohol&quot; oder &quot;Coffee &amp; TV&quot; bevorzugt. Hier geht es um Britpop. Und das strengstens. Wir erinnern an all die wunderbaren Bands, die uns durch die von Eurodance und Technotrance schwer gezeichneten 90er-Jahre geholfen haben. An Pulp, The Charlatans, Cast, Ocean Colour Scene, Supergrass, Kula Shaker, Suede, The Verve, James, Menswear, Gene, Travis und - ja natürlich - Oasis und Blur. Sa, 01.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10671.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Samstagnacht = Party? April, April! Stattdessen: Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Sa, 01.04.2017 22:00 Creme#2 http://www.weltecho.eu/showDetails-10583.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino DJ Karmaxutra, DJ Ron warm up: Mad Tosby Eintritt: 6€, P18 Music: Black, hip Hop, Grime So, 02.04.2017 20:00 »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« http://www.weltecho.eu/showDetails-10622.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino der steinige Karriereweg dreier brillanter schwarzer Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« Drama, USA, 17 Min., Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst. Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. So, 02.04.2017 20:15 Sonntagskrimi: Tatort http://www.weltecho.eu/showDetails-10665.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Kollektive Hochspannung: Diesmal mit dem Fall &quot;Fangschuss&quot; der Münsteraner Ermittler Frank Thiel und Prof. Karl-Friedrich Boerne WDR 2017 | Erstausstrahlung Hat sich IT-Experte Sebastian Sandberg wirklich selbst von seinem Balkon gestürzt? Die Kommissare Frank Thiel und Nadeshda Krusenstern nehmen die Ermittlungen auf. Hinweise auf einen Mord finden Prof. Boerne und Silke „Alberich“ Haller in der Rechtsmedizin auf Anhieb nicht. Aber in der Wohnung des Toten gibt es Hinweise auf einen Einbruch. <br /> Jetzt will Frank Thiel endlich mal ins Fitness-Studio, da meldet sich Kollegin Krusenstern mit einem dringenden Einsatz. Ausgerechnet in diesem Augenblick steht auch noch eine fremde junge Frau vor der Wohnungstür des Kommissars: Leila Wagner behauptet, Thiels Tochter zu sein. Aber das muss warten. Genauso wie die Vorbereitungen auf die mündliche Jagdprüfung: Prof. Boerne will künftig dem Wild in den Wäldern des Münsterlandes nachstellen. Doch erst ist seine Expertise als Rechtsmediziner gefragt. Denn der IT-Experte bleibt nicht das einzige Mordopfer. In einem Gehöft vor den Toren der Stadt wird ein Journalist leblos aufgefunden. Er war bundesweit bekannt für seine hartnäckigen Recherchen – und nahm für seine neueste Story gerade einen einheimischen Futtermittelbetrieb unter die Lupe. Mo, 03.04.2017 21:00 Montagskonzert: Landlady (USA) http://www.weltecho.eu/showDetails-10525.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino voxxxpistols &amp; Wolkenkuckucksheim präsentieren: Landlady (USA) Eintritt: 8/7 €, Einlass: 20.00 Uhr Diese Buttondownhemd-zu-Basecap-Hipster aus New York sollte man nicht verpassen – nicht nur, weil es heißt, dass ihre Liveauftritte von einer ganz besonderen Energie geprägt sind, sondern vor allem, weil ihre Musik so einzigartig ist. Indierock trifft da auf Soul, Funk, Weltmusik und Afrobeats. Musik voller Energie, zappelig, facettenreich, großartig. Dass der Bandgründer, Multiinstrumentalist Adam Schatz, schon häufiger Teil der Livebesetzung von Vampire Weekend war, verwundert dann auch nicht. Eine andere Überband kommt einem auch noch in den Sinn: die Talking Heads. Den freien Geist, für den die Band um David Byrne immer stand, entdeckt man bei Landlady wieder. Im April geht die New Yorker Band nun erstmals auf Europatour – und macht dabei in Chemnitz Halt. <br /> Adam Schatz und seine New Yorker Band Landlady erinnern vorzüglich an Randy Newman. Die Tour im April ist ihr erster Schritt nach Europa. <br /> Di, 04.04.2017 20:00 »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« http://www.weltecho.eu/showDetails-10623.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino der steinige Karriereweg dreier brillanter schwarzer Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« Drama, USA, 17 Min., Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst. Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. Mi, 05.04.2017 20:00 TangoBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10335.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Tango hören, sehen und tanzen... Musik aus Argentinien und anderen Teilen der Welt: Tangos, Milongas, Valses - ausgewählt und aufgelegt von den Tangomarx-DJs. Mi, 05.04.2017 20:00 »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« http://www.weltecho.eu/showDetails-10624.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino der steinige Karriereweg dreier brillanter schwarzer Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA »Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen« Drama, USA, 17 Min., Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst. Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. Do, 06.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10672.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Do, 06.04.2017 20:00 »I am not your negro« Dokumentarfilm http://www.weltecho.eu/showDetails-10663.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“ »I am not your negro« Dokumentarfilm, F/USA/B/CH 2017, 93 Min., Regie: Raoul Peck, Darsteller: Samuel L. Jackson, James Baldwin. *Beseelt vom gerechten Zorn über die Verhältnisse und gepaart mit kraftvoller Lust an Aufklärung gelingt Regisseur Raoul Peck ein brennend aktueller Essayfilm. Sein brillant komponierter Rückblick auf die Ära der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sowie das Leben und Werk des verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschüttert. Unmissverständlich zeigt der gebürtige Haitianer, dass Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Rassismus und Klassenunterschiede keineswegs durch globalen Neoliberalismus verschwunden sind. Das Oscar nominierte Meisterwerk des politischen Kinos kommt zu einem Zeitpunkt, da der Rassismus in den USA so virulent ist, wie vielleicht seit den sechziger Jahren nicht mehr. <br /> <br /> Langkritik Programmkino.de:<br /> „Die Zukunft der Schwarzen in diesem Land ist genauso leuchtend oder düster wie die Zukunft dieses Landes“. Eloquent spricht der afroamerikanische, visionäre Schriftsteller James Baldwin über weißen Chauvinismus und die brutale Ignoranz des Rassismus. Worte zwischen Wut und Hoffnung. Der engagierte Intellektuelle setzt sich messerscharf mit seiner Identität im Amerika der Rassentrennung auseinander. Der Sohn eines Arbeiters und Baptistenpredigers engagiert sich, nach Jahren im Pariser Exil, aktiv in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Bald zählt er zu deren meistgelesenen Wortführern.<br /> <br /> Eindringlich beschreibt der in Harlem aufgewachsene Autor die Tragödie in der falschen Haut zu stecken. „Es ist ein großer Schock, wenn man im Alter von fünf bis sechs Jahren feststellt, in der Welt von Gary Cooper der Indianer zu sein“. Baldwins Texte und seine Gedanken von vor 40 Jahren über das weiße und schwarze Amerika bilden die Grundlage des Oscar nominierten Meisterwerks. Seine Erkenntnisse sind am Beginn der Ära Trump freilich erschreckend aktuell.<br /> <br /> Vor allem sein unveröffentlichtes Buchfragment „Remember this House“ dient Regisseur Raoul Peck als Ausgangspunkt. Damit wollte Amerikas schwarzer Thomas Wolfe den ermordeten Ikonen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Medgar Evers, erschossen 1963 in der Einfahrt seines Hauses in Jackson, Mississippi, Malcom X, erschossen 1965 in Washington Heights und Martin Luther King Jr., erschossen am 4. April 1968 in Memphis, Tennessee, ein Denkmal setzen.<br /> <br /> Denn Baldwin kannte sie persönlich. Schmerzhaft musste er ihren gewaltsamen Tod verkraften. Und so holt Raoul Peck die Mitstreiter des schwarzen Romanciers zusammen mit ihm zurück auf die Leinwand. Dabei revidiert er die gängige Geschichtsschreibung. Denn kurz vor ihrem Tod näherten sich die anscheinend gegensätzlichen Positionen der Männer über Militanz, Widerstand und die Möglichkeit des Zusammenlebens an. Malcom X hatte sich längst vom umgekehrten Rassismus der Black Muslims verabschiedet und der große Reverend, den selbst der Friedensnobelpreis nicht schützen konnte, prangerte den imperialistischen Vietnamkrieg an.<br /> <br /> „Beide erkannten“, glaubt Regisseur Peck, „dass der Kampf auch gegen das ungerechte, wirtschaftliche Klassensystem geführt werden muss“. Bewegend drehte ehemalige Kulturminister Haitis bereits äußerst hellsichtige Filme wie „Lumumba“ über das gewaltsame Erbe von Sklaverei und Kolonialismus. Dessen aufklärerischer Wert reicht an „Z“ von Constantin Costa-Gavras, den genrebildenden Klassiker des hoch emotionalen, politisch engagierten Kinos der 1970er Jahre, heran. Und so entfaltet auch seine fulminante Collage erneut eine erschütternde Wucht. Die schwindelerregend, zeitenübergreifenden Bilderfolgen seiner mutigen Independent-Doku machen die Gräben spürbar, die Amerika immer noch durchziehen.<br /> <br /> Einer strahlend-unschuldigen Doris Day im knallbunten Paillettenkleid, in einer blitzsauberen Vorstadtküche aus Delbert Manns Film „Lover Come Back“ von 1961, stellt er körnige schwarz-weißen Fotos mit erhängten Opfern der Lynchjustiz des Ku-Klux-Clans gegenüber. Die weiße Fiktion einer scheinbar sauberen Welt hinterm Gartenzaun verstört danach nur noch. Pecks unglaublich eindringlicher visueller Bogen ruft den Aufstand in den 1960er Jahren in Watts und den von Polizisten misshandelten Rodney King in Erinnerung, aber ebenso die steinigen Wege von Oscar-Preisträger Sidney Poitier und der früh verstorbenen Dramatikerin Lorraine Hansberry, für die Bluessängerin Nina Simone „To Be Young, Gifted and Black“ schrieb.<br /> <br /> Die geniale Verschränkung von historischem Archivmaterial brutaler Übergriffe gegen Schwarze während der 1960er-Jahre und jüngeren TV-Clips von tödlicher Polizeigewalt gegen Afro-Amerikaner und Rassenunruhen aus Ferguson machen dieses aufrüttelnde Zeugnis zum Fanal. Einem Aufschrei gleich zeigt dieses Plädoyer gegen Rassismus Bilder aus dem Amerika von heute. Und wenn Bob Dylan´s Song „Only a pawn in the game“ aus dem Album „The Times They Are A-Changin“ nach der Szene mit der Rede Martin Luther´s King erklingt, erschließt sich, warum keine Gnade der späten Geburt existiert, solange Geschichte nicht wirklich aufgearbeitet ist. Dylan schrieb den Song damals anlässlich der Ermordung des Bürgerrechtlers Medgar Evers.<br /> <br /> Die eindrucksvollen Originalaufnahmen vibrieren vor Leidenschaft. Rau, ungeschönt und mit abrupten Schnitten in hautnahe Momentaufnahmen geteilt mit rhythmischer Intensität. Dazu immer wieder aus dem Off die stolze heisere Stimme von Hollywoodstar Samuel L. Jackson, der die Texte Baldwins kraftvoll mit Schmerz und Verzweiflung vorträgt. „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“, verkündete James Baldwin einst auf dem Russel-Tribunal in Stockholm. Ein Statement so klar, wie die absolut sehenswerte Doku. Und somit gilt es den Blick nicht nur allein nach den USA zu richten. Leider kennt Rassismus keine Grenzen.<br /> <br /> Luitgard Koch Fr, 07.04.2017 20:00 Trainspotting double feature http://www.weltecho.eu/showDetails-10688.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Wir zeigen euch beide im ,Doppelpack&#039;- natürlich mit Pause: »Trainspotting- Neue Helden« GB 1995, 93 Min., Regie: Danny Boyle &amp; »T2-Trainspotting« GB 2017,117 Min., Regie: Danny Boyle, »Trainspotting- Neue Helden« GB 1995, 93 Min., Regie: Danny Boyle, Musik: u.a. von Damon Albarn, Iggy Pop, Elastica, Primal Scream, New Order, Lou Reed, Leftfield, Underworld, Darsteller: Ewan McGregor (Mark Renton), Ewen Bremner (Spud), Jonny Lee Miller (Sick Boy), Kevin McKidd (Tommy), Robert Carlyle (Begbie). Eine Clique schottischer Heroin-Junkies bestreitet ihren Tagesablauf mit der unablässigen Suche nach Betäubungsmitteln, was sich als endloser Kampf um den nächsten Kick beziehungsweise die Mittel, sich Drogen zu verschaffen, darstellt. Erst als einer ins Gefängnis und ein anderer in den Entzug wandert, scheint der Teufelskreis durchbrochen zu werden. Eine bittere, mit ungewöhnlichen filmischen Mitteln erzählte Groteske, deren auf Überraschung und Überrumpelung zielende Dramaturgie gefangennimmt. Trotz der suggestiven Bebilderung der Drogenerfahrungen ein zugleich schockierendes und einfühlsames Porträt der Junkie-Szene. <br /> <br /> »T2-Trainspotting« GB 2017,117 Min., Regie: Danny Boyle, Darsteller: Ewan McGregor (Mark Renton), Ewen Bremner (Spud), Jonny Lee Miller (Sick Boy), Robert Carlyle. Ein Ex-Junkie kehrt nach zehn Jahren in seine Heimatstadt Edinburgh zurück und begegnet seinen ehemaligen Kumpanen, die mit ihm noch eine Rechnung offen haben. In einer Art Fortsetzung der Irvine-Welsh-Verfilmung „Trainspotting“ unterzieht Regisseur Danny Boyle seinen Debütfilm sowie das Erinnerungsvermögen generell einer postmodernen Revision, wobei auch Elemente von Welshs „Porno“-Roman aufgegriffen werden. Die Geradlinigkeit des Originals wird dabei zugunsten einer quirligen Mehrschichtigkeit aufgebrochen, wobei eher die Emotionen dominieren und die Handlung stark zurückgefahren wird. Das geglückte Sequel knüpft ästhetisch und musikalisch an den Vorgänger an, auch wenn es nicht dessen Drive und Unverschämtheit erreicht. <br /> Fr, 07.04.2017 20:00 Klangwerk- Neue Musik Konzert im SMAC http://www.weltecho.eu/showDetails-10164.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Extern Konzert im SMAC Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz BeiBei Wang (China) und ensemble01 BeiBei Wang – Schlagzeug ensemble01 – Andreas Winkler und Ruth Petrovitsch - Violinen, Ulla Walenta -Viola, Thomas Bruder - Violoncello Visuals: Autolum Eine Veranstaltung von Das Ufer e.V., gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Chemnitz, mit freundlicher Unterstützung des SMAC, Tickets: AK 12€ / 10€ ermäßigt. Musiker:<br /> Beibei Wang – percussion<br /> ensemble01 – Andreas Winkler und Ruth Petrovitsch - Violinen, Ulla Walenta -Viola, Thomas Bruder – Violoncello, Regine Müller- Klarinette <br /> Programm:<br /> Herbst- Lied von Toshio Hosokawa für Streichquartett und Klarinette<br /> <br /> Ghost Opera von Tan Dun für Streichquartett, Pipa, Wasser, Steine, Papier und Metall<br /> <br /> Prism für solo Marimbaphon von Keiko Abe <br /> <br /> Mind the Gap für Multi-percussion und electronics von Beibei Wang <br /> <br /> Marimbasonic für solo Marimbaphon von Markus Halt <br /> Spring On A Moonlit River für Vibraphon, arr. Beibei Wang <br /> Double Happiness für percussion und Cello von Beibei Wang <br /> <br /> BEIBEI WANG ist eine der virtuosesten Perkussionistinnen unserer Zeit, die sowohl in China als auch auf internationaler Ebene eine kometenhafte Karriere begonnen hat. Ihre Performances sind einzigartig in der Verbindung von traditioneller chinesischer Musik, klassischen und jazzigen Elementen, und vor allem der zeitgenössischen Musik. Das Konzept eines jeden Konzerts ist neu und unwiederholbar, es begeistert das Publikum durch völlig neue, außergewöhnliche Hörerlebnisse.<br /> In diesem Konzert wird Beibei Wang ein Programm für Schlaginstrumente solo mitbringen und zusammen mit dem ensemble01 einen Bogen von fernöstlicher Musik ihrer Heimat zur westlichen Avantgarde spannen.<br /> <br /> BeiBei Wang erhielt ihre musikalische Ausbildung am Central Conservatory of Music in China und an der Royal Academy of Music in Großbritannien. 2011 erschien ihre erste recital live DVD. Kurze Zeit später, 2013 wurde sie vom &quot;Sound of East&quot; Projekt des Chinesischen Kulturministeriums als eine der fünfzig besten chinesischen MusikerInnen ausgewählt. Sie konzertiert weltweit mit berühmten Dirigenten, Orchestern und Künstlern. Ihr Debut gab sie 2009 mit dem BBC Symphony Orchestra UK im Barbican Centre mit der Uraufführung des Marimba Konzerts &quot;Sacred Fire&quot; von Tang Jianping, gefolgt von erfolgreichen Konzerten mit dem Mahler Chamber Orchestra, Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Toronto Symphony Orchestra, Stuttgart Philharmonic, MDR Leipzig, China Philharmonic, Orchestra della Toscana. Sie wurde ausgewählt, die Solistin in Tan Dun´s Trilogie &quot;Water Concerto&quot;, &quot;Paper Concerto&quot; und 2009 bei der Uraufführung von &quot;Earth Concerto&quot; beim Festival in Grafenegg, Österreich mit Kristjan Järvi und dem Tonkünstler Orchester zu sein. 2010 spielte sie das &quot;Water Concerto&quot; mit dem Asia-Pacific Region Orchestra in der UN General Assembly Hall. 2011 gab sie ihr Debut auf dem Edinburgh International Festival mit Kent Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montreal, 2013 mit dem Netherlands Symphony Orchestra bei der UNESCO in Paris.<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> Fr, 07.04.2017 20:00 KammerImproShow http://www.weltecho.eu/showDetails-10495.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Improshow im Frühlingsrausch. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro Wie immer werden die ImprospielerInnen um Michael-Paul Milow den Saal zum Kochen bringen und sich in unmöglichen Situationen zur Erheiterung des Publikums um Kopf und Kragen spielen. Rechtzeitiges Kommen garantiert gute Sicht. Sa, 08.04.2017 19:30 Saitensprung - Songslam Chemnitz http://www.weltecho.eu/showDetails-10564.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Songslam Mit dabei: Ulli Arnold (Chemnitz), Tini Bots (Dresden) und Lars Galonska (Halle). Beginn: 19.30 Uhr. Einlass ab 19 Uhr. Karten erhältlich an der Abendkasse (5 Euro ermäßigt, 7 Euro regulär). Präsentiert wird die Veranstaltung vom HALternativ e.V. Weitere Informationen auf Facebook und unter www.halternativ.blogspot.de. Freie Startplätze sind noch verfügbar! Am Samstag, den 8. April 2017, erklingen im Weltecho in Chemnitz wieder selbstkomponierte<br /> Lieder und Texte beim Songslam, wenn talentierte Musiker im Wettstreit um die Gunst des<br /> Publikums gegeneinander antreten. Erlaubt sind die eigene Stimme und alle erdenklichen<br /> Instrumente – vom Akkordeon bis hin zur Zither. Mit dabei: Ulli Arnold (Chemnitz), Tini Bots<br /> (Dresden) und Lars Galonska (Halle). Beginn: 19.30 Uhr. <br /> Startplätze sind noch verfügbar! Sa, 08.04.2017 20:00 Ausstellungseröffnung "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10241.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Zur Vernissage der Ausstellung des Berliner Künstlers DAG laden wir Sie herzlich ein. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken So, 09.04.2017 20:00 »I am not your negro« Dokumentarfilm http://www.weltecho.eu/showDetails-10686.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“ »I am not your negro« Dokumentarfilm, F/USA/B/CH 2017, 93 Min., Regie: Raoul Peck, Darsteller: Samuel L. Jackson, James Baldwin. *Beseelt vom gerechten Zorn über die Verhältnisse und gepaart mit kraftvoller Lust an Aufklärung gelingt Regisseur Raoul Peck ein brennend aktueller Essayfilm. Sein brillant komponierter Rückblick auf die Ära der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sowie das Leben und Werk des verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschüttert. Unmissverständlich zeigt der gebürtige Haitianer, dass Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Rassismus und Klassenunterschiede keineswegs durch globalen Neoliberalismus verschwunden sind. Das Oscar nominierte Meisterwerk des politischen Kinos kommt zu einem Zeitpunkt, da der Rassismus in den USA so virulent ist, wie vielleicht seit den sechziger Jahren nicht mehr. <br /> <br /> Langkritik Programmkino.de:<br /> „Die Zukunft der Schwarzen in diesem Land ist genauso leuchtend oder düster wie die Zukunft dieses Landes“. Eloquent spricht der afroamerikanische, visionäre Schriftsteller James Baldwin über weißen Chauvinismus und die brutale Ignoranz des Rassismus. Worte zwischen Wut und Hoffnung. Der engagierte Intellektuelle setzt sich messerscharf mit seiner Identität im Amerika der Rassentrennung auseinander. Der Sohn eines Arbeiters und Baptistenpredigers engagiert sich, nach Jahren im Pariser Exil, aktiv in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Bald zählt er zu deren meistgelesenen Wortführern.<br /> <br /> Eindringlich beschreibt der in Harlem aufgewachsene Autor die Tragödie in der falschen Haut zu stecken. „Es ist ein großer Schock, wenn man im Alter von fünf bis sechs Jahren feststellt, in der Welt von Gary Cooper der Indianer zu sein“. Baldwins Texte und seine Gedanken von vor 40 Jahren über das weiße und schwarze Amerika bilden die Grundlage des Oscar nominierten Meisterwerks. Seine Erkenntnisse sind am Beginn der Ära Trump freilich erschreckend aktuell.<br /> <br /> Vor allem sein unveröffentlichtes Buchfragment „Remember this House“ dient Regisseur Raoul Peck als Ausgangspunkt. Damit wollte Amerikas schwarzer Thomas Wolfe den ermordeten Ikonen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Medgar Evers, erschossen 1963 in der Einfahrt seines Hauses in Jackson, Mississippi, Malcom X, erschossen 1965 in Washington Heights und Martin Luther King Jr., erschossen am 4. April 1968 in Memphis, Tennessee, ein Denkmal setzen.<br /> <br /> Denn Baldwin kannte sie persönlich. Schmerzhaft musste er ihren gewaltsamen Tod verkraften. Und so holt Raoul Peck die Mitstreiter des schwarzen Romanciers zusammen mit ihm zurück auf die Leinwand. Dabei revidiert er die gängige Geschichtsschreibung. Denn kurz vor ihrem Tod näherten sich die anscheinend gegensätzlichen Positionen der Männer über Militanz, Widerstand und die Möglichkeit des Zusammenlebens an. Malcom X hatte sich längst vom umgekehrten Rassismus der Black Muslims verabschiedet und der große Reverend, den selbst der Friedensnobelpreis nicht schützen konnte, prangerte den imperialistischen Vietnamkrieg an.<br /> <br /> „Beide erkannten“, glaubt Regisseur Peck, „dass der Kampf auch gegen das ungerechte, wirtschaftliche Klassensystem geführt werden muss“. Bewegend drehte ehemalige Kulturminister Haitis bereits äußerst hellsichtige Filme wie „Lumumba“ über das gewaltsame Erbe von Sklaverei und Kolonialismus. Dessen aufklärerischer Wert reicht an „Z“ von Constantin Costa-Gavras, den genrebildenden Klassiker des hoch emotionalen, politisch engagierten Kinos der 1970er Jahre, heran. Und so entfaltet auch seine fulminante Collage erneut eine erschütternde Wucht. Die schwindelerregend, zeitenübergreifenden Bilderfolgen seiner mutigen Independent-Doku machen die Gräben spürbar, die Amerika immer noch durchziehen.<br /> <br /> Einer strahlend-unschuldigen Doris Day im knallbunten Paillettenkleid, in einer blitzsauberen Vorstadtküche aus Delbert Manns Film „Lover Come Back“ von 1961, stellt er körnige schwarz-weißen Fotos mit erhängten Opfern der Lynchjustiz des Ku-Klux-Clans gegenüber. Die weiße Fiktion einer scheinbar sauberen Welt hinterm Gartenzaun verstört danach nur noch. Pecks unglaublich eindringlicher visueller Bogen ruft den Aufstand in den 1960er Jahren in Watts und den von Polizisten misshandelten Rodney King in Erinnerung, aber ebenso die steinigen Wege von Oscar-Preisträger Sidney Poitier und der früh verstorbenen Dramatikerin Lorraine Hansberry, für die Bluessängerin Nina Simone „To Be Young, Gifted and Black“ schrieb.<br /> <br /> Die geniale Verschränkung von historischem Archivmaterial brutaler Übergriffe gegen Schwarze während der 1960er-Jahre und jüngeren TV-Clips von tödlicher Polizeigewalt gegen Afro-Amerikaner und Rassenunruhen aus Ferguson machen dieses aufrüttelnde Zeugnis zum Fanal. Einem Aufschrei gleich zeigt dieses Plädoyer gegen Rassismus Bilder aus dem Amerika von heute. Und wenn Bob Dylan´s Song „Only a pawn in the game“ aus dem Album „The Times They Are A-Changin“ nach der Szene mit der Rede Martin Luther´s King erklingt, erschließt sich, warum keine Gnade der späten Geburt existiert, solange Geschichte nicht wirklich aufgearbeitet ist. Dylan schrieb den Song damals anlässlich der Ermordung des Bürgerrechtlers Medgar Evers.<br /> <br /> Die eindrucksvollen Originalaufnahmen vibrieren vor Leidenschaft. Rau, ungeschönt und mit abrupten Schnitten in hautnahe Momentaufnahmen geteilt mit rhythmischer Intensität. Dazu immer wieder aus dem Off die stolze heisere Stimme von Hollywoodstar Samuel L. Jackson, der die Texte Baldwins kraftvoll mit Schmerz und Verzweiflung vorträgt. „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“, verkündete James Baldwin einst auf dem Russel-Tribunal in Stockholm. Ein Statement so klar, wie die absolut sehenswerte Doku. Und somit gilt es den Blick nicht nur allein nach den USA zu richten. Leider kennt Rassismus keine Grenzen.<br /> <br /> Luitgard Koch So, 09.04.2017 20:15 Sonntagskrimi: Tatort http://www.weltecho.eu/showDetails-10666.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Kollektive Hochspannung: Diesmal mit dem Fall &quot;Am Ende geht man nackt&quot; der fränkischen Ermittler Paula Ringelhahn und Felix Voss Bayrischer Rundfunk 2017 | Erstausstrahlung Der dritte Franken-&quot;Tatort&quot; erzählt vom Ankommen als Flüchtling in Deutschland. Im Mittelpunkt steht der junge, allein reisende Syrer Basem. <br /> <br /> Während Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) mit Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) nach einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bamberg die Ermittlungen aufnimmt, ist Felix Voss (Fabian Hinrichs) noch auf dem Rückflug aus dem Kaukasus. Dass ihn am Tatort niemand kennt, bringt ihn auf die Idee, dort verdeckt zu ermitteln. Als tschetschenischer Flüchtling versucht er, in der Unterkunft Verbindungen aufzubauen. Es besteht der Verdacht, dass jemand das Opfer Neyla Mafany (Dayan Kodua) an der Flucht aus der brennenden Küche gehindert hat. Vorsichtig nähert sich Voss Said Gashi (Yasin El Harrouk), der unter den Flüchtlingen das Sagen hat. Mit dem jungen Syrer Basem (Mohamed Issa) verbindet ihn bald mehr: Basem vertraut ihm und weiß nicht, dass Felix nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Ein Fall über das Fremdsein und den tiefen Wunsch nach Sicherheit im Leben. Mo, 10.04.2017 19:00 CAFÉ PHILO: Zur Frage der Bildung 2/4 http://www.weltecho.eu/showDetails-10363.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Cafe Philo Freies Institut für Bildung Zur Frage der Bildung 2/4 Macht Humboldt wirklich Schule?  Moderation: Celia Rothe, Wolfram Ette Eintritt frei. Humboldts Bildungsbegriff wirft viele Fragen auf: Ist das Ideal der umfassend gebildeten, weltoffenen Persönlichkeit für alle da? War es das jemals? Muss man sich die freie Bildung im Humboldtschen Sinne leisten können? Ist es ein Maß, an dem Bildungsprozesse bis heute gemessen werden müssen oder ein Privileg der Bürgerlichen? Beschränkt es sich auf die Universität oder lässt es sich auf allen Ebenen des Bildungssystems umsetzen? Was davon findet sich in unseren Lehrplänen und Studienordnungen wieder? In diesem Café Philo soll es darum gehen, eine Vorstellung, von der wenig mehr bekannt ist als ein paar Schlagworte, die in jeder bildungpolitischen Diskussion wiederkehren, auf ihren Realitätsgehalt zu prüfen. Di, 11.04.2017 - Fr, 14.04.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung: "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10654.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Ausstellung des Berliner Künstlers DAG. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken Di, 11.04.2017 - Mi, 12.04.2017 20:00 »I am not your negro« Dokumentarfilm http://www.weltecho.eu/showDetails-10687.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“ »I am not your negro« Dokumentarfilm, F/USA/B/CH 2017, 93 Min., Regie: Raoul Peck, Darsteller: Samuel L. Jackson, James Baldwin. *Beseelt vom gerechten Zorn über die Verhältnisse und gepaart mit kraftvoller Lust an Aufklärung gelingt Regisseur Raoul Peck ein brennend aktueller Essayfilm. Sein brillant komponierter Rückblick auf die Ära der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sowie das Leben und Werk des verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschüttert. Unmissverständlich zeigt der gebürtige Haitianer, dass Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Rassismus und Klassenunterschiede keineswegs durch globalen Neoliberalismus verschwunden sind. Das Oscar nominierte Meisterwerk des politischen Kinos kommt zu einem Zeitpunkt, da der Rassismus in den USA so virulent ist, wie vielleicht seit den sechziger Jahren nicht mehr. <br /> <br /> Langkritik Programmkino.de:<br /> „Die Zukunft der Schwarzen in diesem Land ist genauso leuchtend oder düster wie die Zukunft dieses Landes“. Eloquent spricht der afroamerikanische, visionäre Schriftsteller James Baldwin über weißen Chauvinismus und die brutale Ignoranz des Rassismus. Worte zwischen Wut und Hoffnung. Der engagierte Intellektuelle setzt sich messerscharf mit seiner Identität im Amerika der Rassentrennung auseinander. Der Sohn eines Arbeiters und Baptistenpredigers engagiert sich, nach Jahren im Pariser Exil, aktiv in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Bald zählt er zu deren meistgelesenen Wortführern.<br /> <br /> Eindringlich beschreibt der in Harlem aufgewachsene Autor die Tragödie in der falschen Haut zu stecken. „Es ist ein großer Schock, wenn man im Alter von fünf bis sechs Jahren feststellt, in der Welt von Gary Cooper der Indianer zu sein“. Baldwins Texte und seine Gedanken von vor 40 Jahren über das weiße und schwarze Amerika bilden die Grundlage des Oscar nominierten Meisterwerks. Seine Erkenntnisse sind am Beginn der Ära Trump freilich erschreckend aktuell.<br /> <br /> Vor allem sein unveröffentlichtes Buchfragment „Remember this House“ dient Regisseur Raoul Peck als Ausgangspunkt. Damit wollte Amerikas schwarzer Thomas Wolfe den ermordeten Ikonen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Medgar Evers, erschossen 1963 in der Einfahrt seines Hauses in Jackson, Mississippi, Malcom X, erschossen 1965 in Washington Heights und Martin Luther King Jr., erschossen am 4. April 1968 in Memphis, Tennessee, ein Denkmal setzen.<br /> <br /> Denn Baldwin kannte sie persönlich. Schmerzhaft musste er ihren gewaltsamen Tod verkraften. Und so holt Raoul Peck die Mitstreiter des schwarzen Romanciers zusammen mit ihm zurück auf die Leinwand. Dabei revidiert er die gängige Geschichtsschreibung. Denn kurz vor ihrem Tod näherten sich die anscheinend gegensätzlichen Positionen der Männer über Militanz, Widerstand und die Möglichkeit des Zusammenlebens an. Malcom X hatte sich längst vom umgekehrten Rassismus der Black Muslims verabschiedet und der große Reverend, den selbst der Friedensnobelpreis nicht schützen konnte, prangerte den imperialistischen Vietnamkrieg an.<br /> <br /> „Beide erkannten“, glaubt Regisseur Peck, „dass der Kampf auch gegen das ungerechte, wirtschaftliche Klassensystem geführt werden muss“. Bewegend drehte ehemalige Kulturminister Haitis bereits äußerst hellsichtige Filme wie „Lumumba“ über das gewaltsame Erbe von Sklaverei und Kolonialismus. Dessen aufklärerischer Wert reicht an „Z“ von Constantin Costa-Gavras, den genrebildenden Klassiker des hoch emotionalen, politisch engagierten Kinos der 1970er Jahre, heran. Und so entfaltet auch seine fulminante Collage erneut eine erschütternde Wucht. Die schwindelerregend, zeitenübergreifenden Bilderfolgen seiner mutigen Independent-Doku machen die Gräben spürbar, die Amerika immer noch durchziehen.<br /> <br /> Einer strahlend-unschuldigen Doris Day im knallbunten Paillettenkleid, in einer blitzsauberen Vorstadtküche aus Delbert Manns Film „Lover Come Back“ von 1961, stellt er körnige schwarz-weißen Fotos mit erhängten Opfern der Lynchjustiz des Ku-Klux-Clans gegenüber. Die weiße Fiktion einer scheinbar sauberen Welt hinterm Gartenzaun verstört danach nur noch. Pecks unglaublich eindringlicher visueller Bogen ruft den Aufstand in den 1960er Jahren in Watts und den von Polizisten misshandelten Rodney King in Erinnerung, aber ebenso die steinigen Wege von Oscar-Preisträger Sidney Poitier und der früh verstorbenen Dramatikerin Lorraine Hansberry, für die Bluessängerin Nina Simone „To Be Young, Gifted and Black“ schrieb.<br /> <br /> Die geniale Verschränkung von historischem Archivmaterial brutaler Übergriffe gegen Schwarze während der 1960er-Jahre und jüngeren TV-Clips von tödlicher Polizeigewalt gegen Afro-Amerikaner und Rassenunruhen aus Ferguson machen dieses aufrüttelnde Zeugnis zum Fanal. Einem Aufschrei gleich zeigt dieses Plädoyer gegen Rassismus Bilder aus dem Amerika von heute. Und wenn Bob Dylan´s Song „Only a pawn in the game“ aus dem Album „The Times They Are A-Changin“ nach der Szene mit der Rede Martin Luther´s King erklingt, erschließt sich, warum keine Gnade der späten Geburt existiert, solange Geschichte nicht wirklich aufgearbeitet ist. Dylan schrieb den Song damals anlässlich der Ermordung des Bürgerrechtlers Medgar Evers.<br /> <br /> Die eindrucksvollen Originalaufnahmen vibrieren vor Leidenschaft. Rau, ungeschönt und mit abrupten Schnitten in hautnahe Momentaufnahmen geteilt mit rhythmischer Intensität. Dazu immer wieder aus dem Off die stolze heisere Stimme von Hollywoodstar Samuel L. Jackson, der die Texte Baldwins kraftvoll mit Schmerz und Verzweiflung vorträgt. „Wenn Amerikas schwarze Bevölkerung eine Zukunft hat, wird auch Amerika eine Zukunft haben – nicht eher. Und wenn die farbigen Völker der Welt eine Zukunft haben, werden auch die westlichen Länder eine Zukunft haben – und nicht eher“, verkündete James Baldwin einst auf dem Russel-Tribunal in Stockholm. Ein Statement so klar, wie die absolut sehenswerte Doku. Und somit gilt es den Blick nicht nur allein nach den USA zu richten. Leider kennt Rassismus keine Grenzen.<br /> <br /> Luitgard Koch Mi, 12.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10673.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Mi, 12.04.2017 20:00 BOXXX - Vernissage: HAGALAZ http://www.weltecho.eu/showDetails-10651.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Hagalaz, dem das mir nichts ist. Eine Ausstellung von Merlin Messenbrink. Den Abend begleiten BETRIEBSWIRTSCHAFT und DIVERSANT. Do, 13.04.2017 20:00 »Elle« Drama, Thriller http://www.weltecho.eu/showDetails-10690.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino schwarzhumoriges, gesellschaftsrelevantes Porträt eines Menschen, der Kategorien wie die der Scham hinter sich gelassen hat. »Elle« Drama, Thriller, F/D/B 2016, 126 Min., Regie: Paul Verhoeven, Darsteller: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Anne Consigny, Charles Berling. *Als eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Produzentin von sexuell aufgeladenen Horrorvideos von einem Unbekannten vergewaltigt wird, lehnt sie es ab, sich als Opfer zu fühlen. Statt sich auf die Polizei zu verlassen, will sie den Täter selbst aufspüren. Ihre Rache fällt dann aber überraschend temperiert aus, weil ihre psychologisch fein gesponnene Falle auf Machtumkehr und Imitation setzt. Der schwarzhumorige, mit raffinierten Rückblenden arbeitende Thriller entfaltet eine absurd-bittere Versuchsanordnung hart an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit, wartet aber mit subtilen Beobachtungen auf und wird von einer überragenden Hauptdarstellerin getragen, die furchtlos eine erfrischende Einzelgängerin verlebendigt. Do, 13.04.2017 20:00 All That Jam: Session mit Arba und Strike http://www.weltecho.eu/showDetails-10524.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Bühne frei zu „All That Jam“! Wir laden zur ersten Session unserer Jazz-Reihe. Willkommen sind alle spielfreudigen Instrumentalist(inn)en und Sänger(innen), die das Improvisieren und den lockeren musikalischen Austausch lieben. Einlass: 20 Uhr | Beginn: 20.30 Uhr Eintritt: frei(willig) Zum Auftakt des Abends stellt sich die blutjunge Chemnitzer Band Strike vor. Das Trio, das sich an der Städtischen Musikschule Chemnitz gefunden hat, präsentiert eigene Songs sowie Coverversionen aus Jazz, Rock und Pop.<br /> Außerdem freuen wir uns auf Arba, eine junge Jazzband aus Leipzig. Das Quartett leitet den Jam mit träumerisch, tänzerischen Eigenkompositionen und originalen Arrangements ein.<br /> Strike: Gesang/Geige - Charlotte Kuhn | Drums - Jakob Kuhn |<br /> Piano - Henrik Lehmann www.facebook.com/Strike<br /> Arba: Maximilian Stadtfeld – Drums | Jonas Timm – Keyboard | Paul Brauner – Bass | Yochai Noah Sadeh – Guitar www.facebook.com/arbaquartet/ Fr, 14.04.2017 19:00 »Elle« Drama, Thriller http://www.weltecho.eu/showDetails-10689.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino schwarzhumoriges, gesellschaftsrelevantes Porträt eines Menschen, der Kategorien wie die der Scham hinter sich gelassen hat. »Elle« Drama, Thriller, F/D/B 2016, 126 Min., Regie: Paul Verhoeven, Darsteller: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Anne Consigny, Charles Berling. *Als eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Produzentin von sexuell aufgeladenen Horrorvideos von einem Unbekannten vergewaltigt wird, lehnt sie es ab, sich als Opfer zu fühlen. Statt sich auf die Polizei zu verlassen, will sie den Täter selbst aufspüren. Ihre Rache fällt dann aber überraschend temperiert aus, weil ihre psychologisch fein gesponnene Falle auf Machtumkehr und Imitation setzt. Der schwarzhumorige, mit raffinierten Rückblenden arbeitende Thriller entfaltet eine absurd-bittere Versuchsanordnung hart an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit, wartet aber mit subtilen Beobachtungen auf und wird von einer überragenden Hauptdarstellerin getragen, die furchtlos eine erfrischende Einzelgängerin verlebendigt. Fr, 14.04.2017 20:00 KarBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10674.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Feiertagsabendliches Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime - garantiert mit Tanzverbot Sa, 15.04.2017 20:00 OsterBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10675.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken, Eiersuchen - Social Networking Face to Face in Realtime. Sa, 15.04.2017 22:00 Popsugars http://www.weltecho.eu/showDetails-10639.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Line Up: Dj Spotify Mandy Martini Med Tosby Jenny from the block We’ll make you: drunk, dance, cry on the dancefloor. 2000s only P18 So, 16.04.2017 21:00 Salsa Reunion http://www.weltecho.eu/showDetails-10676.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Der Tanzabend für alle Latin Lovers. Die Chemnitzer Latin-Institution DJ Fidel präsentiert Salsa, Merengue, Bachata und Kizomba - immer tanzbar, immer gut gelaunt. So, 16.04.2017 23:00 Space is the Place http://www.weltecho.eu/showDetails-9870.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino cosmic space disco Mit Pandaro, Oberwasser, Christian Lindemann. Mo, 17.04.2017 - Mi, 19.04.2017 20:00 »Elle« Drama, Thriller http://www.weltecho.eu/showDetails-10691.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino schwarzhumoriges, gesellschaftsrelevantes Porträt eines Menschen, der Kategorien wie die der Scham hinter sich gelassen hat. »Elle« Drama, Thriller, F/D/B 2016, 126 Min., Regie: Paul Verhoeven, Darsteller: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Anne Consigny, Charles Berling. *Als eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Produzentin von sexuell aufgeladenen Horrorvideos von einem Unbekannten vergewaltigt wird, lehnt sie es ab, sich als Opfer zu fühlen. Statt sich auf die Polizei zu verlassen, will sie den Täter selbst aufspüren. Ihre Rache fällt dann aber überraschend temperiert aus, weil ihre psychologisch fein gesponnene Falle auf Machtumkehr und Imitation setzt. Der schwarzhumorige, mit raffinierten Rückblenden arbeitende Thriller entfaltet eine absurd-bittere Versuchsanordnung hart an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit, wartet aber mit subtilen Beobachtungen auf und wird von einer überragenden Hauptdarstellerin getragen, die furchtlos eine erfrischende Einzelgängerin verlebendigt. Mo, 17.04.2017 20:15 Feiertagskrimi: Tatort http://www.weltecho.eu/showDetails-10668.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Kollektive Hochspannung: Diesmal mit dem Fall &quot;Sturm&quot; der Dortmunder Ermittler Peter Faber, Martina Bönisch, Nora Dalay und Daniel Kossik Westdeutscher Rundfunk 2017 | Erstausstrahlung Der zehnte Fall für die Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske). Das Team muss unter Hochdruck ermitteln. Zwei Polizisten wurden ermordet, und in der Innenstadt droht ein Mann damit, eine Bombe zu zünden. Der Film erzählt die Geschichte nahezu in Echtzeit. <br /> <br /> Polizistenmord in Dortmund: Mitten in der Nacht werden zwei Beamte in ihrem Streifenwagen erschossen. Nur kurze Zeit später ist das Team der Mordkommission vor Ort. Von den Tätern fehlt jede Spur. Doch ganz in der Nähe brennt in einer kleinen Privatbank noch Licht. Kommissar Peter Faber versucht, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, der hier fieberhaft an den Rechnern des Geldinstitutes arbeitet. Aber Muhamad Hövermann ignoriert Fabers Aufforderung, die Tür zu öffnen. Kurzentschlossen schlägt der Kommissar die Fensterscheibe ein. Als er Hövermann gegenüber steht, erkennt Faber, dass der Bankangestellte einen Sprengstoffgürtel trägt. Di, 18.04.2017 - Fr, 21.04.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung: "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10655.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Ausstellung des Berliner Künstlers DAG. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken Mi, 19.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10677.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Do, 20.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10678.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Do, 20.04.2017 20:00 Lesung Stefan Schwarz: Oberkante Unterlippe http://www.weltecho.eu/showDetails-10106.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Lesung Stefan Schwarz: Oberkante Unterlippe VVK: City Ticket im Tietz,www.city-ticket.de/extern/konzerte/stefan-schwarz AK: 10 € / 8 € ermäßigt Einlass: 19.30 Uhr Stefan Schwarz ist Journalist, Autor, Ehemann und leidenschaftlicher Vater. Er lebt mit Frau, Kindern und Katze in Leipzig. Seit 2001 schreibt er eine umjubelte Kolumne in der Monatszeitschrift DAS MAGAZIN. Bisher erschienen die Kolumnenbände »War das jetzt schon Sex?«, »Die Kunst, als Mann beachtet zu werden« und »Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut«. 2010 veröffentlichte Stefan Schwarz seinen ersten Roman »Hüftkreisen mit Nancy«. Zuletzt erschienen seine Erfolgsromane «Das wird ein bisschen wehtun» (2012), «Die Großrussin» (2014) und »Oberkante Unterlippe« (2016). Seine Lesungen genießen längst Kultstatus.<br /> Oberkante Unterlippe <br /> Der Schauspieler Jannek Blume wird gern als Märchenprinz gebucht. Im richtigen Leben allerdings ist er schon ein paar Schritte weiter. Die Ehe mit der schönen Larissa war nämlich doch nicht die ganz große Romanze, und nun soll endlich auseinandergehen, was nie zusammengehörte: die Hamburger Chefarzttochter und der überimpulsive Sohn einer alleinerziehenden Berliner Köchin.<br /> Dummerweise ist da noch der kleine Timmi, ein kluges Kind und notorischer Terrorbolzen. Jannek legt es auf einen Sorgerechtsentscheid an und hat schnell die Bude voll mit Gutachtern und Experten. Ein Mandala aus Teufelskreisen – denn je länger der Streit dauert, um so «verhaltensorigineller » wird Timmi. Und umso schwerer kann Jannek seine Neigung zum Jähzorn beherrschen, die Larissa aber immer noch recht attraktiv findet. Jannek muss handeln: Er braucht quasi sofort eine Stiefmutter mit Nerven aus Stahl und was Besseres als Prinzenjobs, und er muss den mysteriösen Mann finden, der einst in tiefer DDR sein Erzeuger wurde und wohl einiges erklären könnte.<br /> Eine Geschichte, die ungewöhnlicher klingt, als sie ist. Eigentlich passiert sie jeden Tag irgendwo in Deutschland.<br /> Aber niemand kann so komisch davon erzählen wie Stefan Schwarz. Fr, 21.04.2017 21:00 TangoBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10336.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Tango hören, sehen und tanzen... Musik aus Argentinien und anderen Teilen der Welt: Tangos, Milongas, Valses - ausgewählt und aufgelegt von den Tangomarx-DJs. Sa, 22.04.2017 22:00 REGENT ROOTS http://www.weltecho.eu/showDetails-10661.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Vermona-Klang meets Jamaica Sound Selectors: T-Jah (Dubwiseradio, eotf collective) Tine.dub (Dubwohnzimmer) Dr. Rude (Rudeboy Soundsystem) Mike Montgomery (Rootsman Culcha) An diesem besonderen Clubabend kommt es erneut zum Treffen wahrer Unterhaltungstechnik-Legenden: Vermona Regent 1010 meets Technics 1210. Dass die Modelle ausgezeichnet harmonieren, war unter anderem bereits beim &quot;Wolkenkuckucksheim&quot;-Festival vorigen Sommer eindrucksvoll zu erleben. Für die erstklassige Verständigung sorgen die Selectors T-Jah, Tine.dub, Dr. Rude und Mike Montgomery - auf dass aus meterhohen Vermona-Boxen-Türmen das Beste aus 50 Jahren jamaikanischer Musikgeschichte erschallt - Ska, Rocksteady, Early Reggae, Heavy Roots und Dub. Natürlich strictly Vinyl! Sa, 22.04.2017 22:00 »Die dreisten III« http://www.weltecho.eu/showDetails-10692.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino DJ- Team Heckhorn stiles: rock, hip hop &amp; motown all time classics Eintritt: 5€, P18 Für manche ist es ein no-go, drei Songs an einem Abend von einem Interpreten zu spielen- die Heckhorns sind so dreist und packen jeweils drei Bretter einer Band bzw. eines Interpreten auf die Plattenteller und das auch noch hintereinander. Das wird spitze! So, 23.04.2017 20:00 »Wilde Maus« Drama Komödie http://www.weltecho.eu/showDetails-10693.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Josef Hader wird entlassen und dreht völlig durch- das Regiedebüt von Josef Hader- sehr komisch »Wilde Maus« Drama Komödie Österreich/D 2016, 103 Min., Regie &amp; Buch: Josef Hader, Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Georg Friedrich, Nora von Waldstätten. Ein für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Während seine Frau ihn mit dem Wunsch nach einem Kind zusätzlich unter Druck setzt, versucht der geschasste Kritiker seine ohnmächtige Wut mit der Reparatur einer maroden Achterbahn und Racheaktionen gegen seinen früheren Chef zu betäuben. Pointierte Tragikomödie als Regiedebüt des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader, der lustvoll zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechselt. Dabei gelingen ihm durchaus schmerzhaft zugespitzte Szenen, auch wenn der Film sich seinen existenziellen Untiefen letztlich verweigert. So, 23.04.2017 20:15 Sonntagskrimi: Tatort http://www.weltecho.eu/showDetails-10669.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Kollektive Hochspannung: Diesmal mit dem Fall &quot;Wehrlos&quot; der Wiener Ermittler Moritz Eisner und Bibi Fellner ARD 2017 | Erstausstrahlung Ein erschreckendes Bild finden Major Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) bei einem nächtlichen Einsatz vor: Der Leiter der Wiener Polizeischule liegt erschossen im Wohnzimmer seines Hauses, ein Stockwerk höher seine Frau tot, mit gebrochenem Genick. Was zuerst wie ein Beziehungsdrama mit Totschlag und Selbsttötung aussieht, wirft schon bald Fragen auf: Es muss nämlich noch jemand am Tatort gewesen sein. Diese Person und eine Dienstwaffe, aus der die tödliche Kugel abgefeuert wurde, gilt es nun zu finden. Eine Spur führt zur Polizeischule, in der Ausbilder Thomas Nowak (Simon Hatzl) ein eisernes Regiment führt und ein besonderes Verhältnis zu einer Polizeianwärterin (Julia Richter) hat. Diese beiden nimmt Bibi, die als kommissarische Leiterin in die Schule eingeschleust wird, ins Visier. Unterdessen verfolgt Eisner, diesmal unterstützt von dem schusseligen Kriminalassistenten Fredo Schimpf (Thomas Stipsits), Spuren ins Rotlichtmilieu. Ein Gangsterpaar hat versucht, den Getöteten mit Skandalfotos aus der Polizeischule zu erpressen. Von Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz), Bibis alten Kontakt aus ihrer Zeit bei der Sitte, kommt der Insidertipp, sich die „depperte Bonny“ (Simone Fuith) und den „süßen Clyde“ (Sebastian Wendelin) vorzuknöpfen. Die beiden haben etwas in der Hand, was die Ermittler zutiefst schockiert. Je tiefer Eisner und Fellner in den Fall eindringen, umso mehr tun sich menschliche Abgründe auf – und zwar bei hochrangigen Beamten des Polizeiapparats. Mo, 24.04.2017 - Di, 25.04.2017 20:00 »Wilde Maus« Drama Komödie http://www.weltecho.eu/showDetails-10694.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Josef Hader wird entlassen und dreht völlig durch- das Regiedebüt von Josef Hader- sehr komisch »Wilde Maus« Drama Komödie Österreich/D 2016, 103 Min., Regie &amp; Buch: Josef Hader, Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Georg Friedrich, Nora von Waldstätten. Ein für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Während seine Frau ihn mit dem Wunsch nach einem Kind zusätzlich unter Druck setzt, versucht der geschasste Kritiker seine ohnmächtige Wut mit der Reparatur einer maroden Achterbahn und Racheaktionen gegen seinen früheren Chef zu betäuben. Pointierte Tragikomödie als Regiedebüt des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader, der lustvoll zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechselt. Dabei gelingen ihm durchaus schmerzhaft zugespitzte Szenen, auch wenn der Film sich seinen existenziellen Untiefen letztlich verweigert. Di, 25.04.2017 - Fr, 28.04.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung: "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10656.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Ausstellung des Berliner Künstlers DAG. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken Di, 25.04.2017 19:00 Lesung: "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis " http://www.weltecho.eu/showDetails-10517.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Buchlesung und Gespräch mit der afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang und Ausschnitten aus ihrem Dokumentarfilm „Die Arier“ Eine Veranstaltung des Bürgerbüros &quot;politik.offen&quot; in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Eintritt frei Seit über fünfzehn Jahren widmet sich die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang dem Thema Rassismus. Auslöser war die Morddrohung einer Neonaziband gegen die junge Frau. Dieser Schock ermutigte sie, sich auf eine sehr persönliche Reise zu den Ursprüngen der „Arier“ zu begeben. Mo Asumang hat dabei die offene Konfrontation mit Rechtsextremen gesucht – unter 3000 Neonazis auf dem Berliner Alexander Platz, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform und sogar unter Anhänger des Ku-Klux-Klans in den USA. Sie begegnet Mensch, die sie hassen, und sie entlarvt mit ihren scheinbar arglosen Fragen Rassisten. <br /> Das Buch „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ und der Dokumentarfilm „Die Arier“ sind ein bestürzender Blick in die rechte Szene – schonungslos, erschreckend und unterhaltsam zugleich. Nicht zuletzt machen Buch und Film Mut, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.<br /> <br /> Hanka Kliese, SPD-Landtagsabgeordnete, im Gespräch mit Mo Asumang, Regisseurin und TV-Moderatorin<br /> <br /> Mi, 26.04.2017 23:00 Frühlingserwachen - Auftaktparty der IKK http://www.weltecho.eu/showDetails-10635.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Weltecho Saal:Reggae/Dancehall Cafe: HipHop Do, 27.04.2017 20:00 openBAR http://www.weltecho.eu/showDetails-10679.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Treffen, Quatschen, Trinken - Social Networking Face to Face in Realtime. Do, 27.04.2017 20:00 »Wilde Maus« Drama Komödie http://www.weltecho.eu/showDetails-10695.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Josef Hader wird entlassen und dreht völlig durch- das Regiedebüt von Josef Hader- sehr komisch »Wilde Maus« Drama Komödie Österreich/D 2016, 103 Min., Regie &amp; Buch: Josef Hader, Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Georg Friedrich, Nora von Waldstätten. Ein für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Während seine Frau ihn mit dem Wunsch nach einem Kind zusätzlich unter Druck setzt, versucht der geschasste Kritiker seine ohnmächtige Wut mit der Reparatur einer maroden Achterbahn und Racheaktionen gegen seinen früheren Chef zu betäuben. Pointierte Tragikomödie als Regiedebüt des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader, der lustvoll zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechselt. Dabei gelingen ihm durchaus schmerzhaft zugespitzte Szenen, auch wenn der Film sich seinen existenziellen Untiefen letztlich verweigert. Fr, 28.04.2017 20:00 Geschlossene Veranstaltung http://www.weltecho.eu/showDetails-10649.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Fr, 28.04.2017 21:00 Wortscharmützel Teamslam Special http://www.weltecho.eu/showDetails-10433.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Im Lineup u.a. diesmal: Die Gedankengang (Jean-Philippe Kindler aus Marburg, Aylin Celik aus Tübingen und Julia Szymik aus Düsseldorf), Team Reimfall (Ruben Johnatan Kröber aus Leipzig und Aron Boks aus Berlin), Die Engelbrechts (Marlene und Charlotte Engelbrecht aus Halle), Wellblech und Crapband (Lukas Lindig aus Leipzig und Friederike Lehmann aus Leipzig). Moderation: Gerrard Schueft Eintritt: 6 €/8€, VVK: Buchhandlung Universitas (Campus TU Chemnitz). Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr Am Freitag, den 28. April 2017, ist es wieder soweit: Der HALternativ e.V. lädt im Weltecho ab 21<br /> Uhr zum Poetry Slam. Wie gewohnt geben talentierte Künstler ihre selbstverfassten Texte innerhalb<br /> einer vorgegebenen Zeit auf der Bühne zum Besten. An ein Zeitlimit gebunden, ohne Requisiten<br /> und lediglich der eigenen Performance mächtig, versuchen die Poeten, das Publikum von sich zu<br /> überzeugen und somit den Sieg davon zu tragen. Doch dieses Mal gibt es eine Besonderheit: Nicht<br /> als Alleinkämpfer, sondern im Team werden die Poeten im Wettbewerb gegeneinander antreten.<br /> Mit dabei sind:<br /> Die Gedankengang (Jean-Philippe Kindler aus Marburg, Aylin Celik aus Tübingen und Julia<br /> Szymik aus Düsseldorf),<br /> Team Reimfall (Ruben Johnatan Kröber aus Leipzig und Aron Boks aus Berlin),<br /> Die Engelbrechts (Marlene und Charlotte Engelbrecht aus Halle),<br /> Wellblech und Crapband (Lukas Lindig aus Leipzig und Friederike Lehmann aus Leipzig).<br /> Wer am Ende den Sieg davontragen wird, entscheidet das Publikum. Als Moderator führt Gerrard<br /> Schueft durch den Abend. Einlass: 20 Uhr. Beginn: 21 Uhr. Eintritt: 6 Euro (ermäßigt)/ 8 Euro<br /> (regulär). Karten vorab in der Universitas Buchhandlung oder an der Abendkasse erhältlich. Weitere<br /> Informationen auf Facebook und unter www.halternativ.blogspot.de/<br /> Sa, 29.04.2017 21:00 LIVE: John Wayne on Acid (D) http://www.weltecho.eu/showDetails-10660.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café High Noon auf dem Mond: John Wayne zieht die Basskanone und läuft Amok. Die Rakete startet und der Trip durch unerhörte Soundgalaxien beginnt. Dub + Electronica + Drum’n’Bass + Sax = Wow! Einlass: 21 Uhr | Beginn: 22 Uhr Eintritt: 8 Euro Der Name ist Programm. Es wird hart und trippy, wenn die fünf Musiker aus Düsseldorf Gehirne aufschnitzen und Acid in bisher unberührte Synapsen injizieren. Unter der sengenden Sonne der Prärie kondensiert das Ganze zu einer irren Mischung aus Dub, Electronica und Drum’n’Bass. Organische und synthetische Sounds entstehen aus gegenseitiger Stimulation und verschmelzen mit hypnotisierenden Visuals zu einer synästhetischen Reise.<br /> High Noon auf dem Mond - John Wayne zieht die Basskanone und läuft Amok. Die Rakete startet und der Trip durch unerhörte Soundgalaxien beginnt. Sa, 29.04.2017 23:00 Paper Planes #5 http://www.weltecho.eu/showDetails-10697.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Beats | Rap | Neo-Soul | Electronica 2 Jahre »goodvibes« mit Zorro, Jenny Sharp, Cuki, u.a. Eintritt: P18 So, 30.04.2017 16:00 Theater in Familie: Sindbad der Seefahrer http://www.weltecho.eu/showDetails-10680.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Ein Stück nach dem Märchen aus 1001 Nacht - gespielt mit Papier und Pappe vom PuppeTierCooperat aus Dresden Dazu gibt&#039;s wie immer Kaffee, Kakao und Kuchen Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Hier erlebt ihr die wilden und gefährlichen Reisen eines Mannes der Sindbad genannt ward. Mit einem Schiff fährt er von Bagdad aus los um Reichtum zu erwerben, jedoch findet er nur Ungemach und Aufregung und nasse Kleider. Mehrfach dem Tode nah, windet er sich doch immer wieder heraus aus den aussichtslosesten Situationen. Vielleicht hat ja auch der Herr Allah da seine Fingerchen im Spiele? Das weiss man nicht so recht. Jedoch den Weg nach Hause zu finden, ist eine schwierige Sache und das Schicksal immer nur ein dummer Zufall. Wird er es schaffen, oder wird er geschafft. Das ist hier die Frage. Haltet euch also gut fest und bringt starke Nerven mit, das Meer tobt und tost und ist unberechenbar. Schwimmwesten sind auch eine gute Maßnahme um nicht im Strudel der Geschichte unterzugehen.<br /> Gespielt wird mit dem heldenhaftesten Material das es überhaupt gibt, nämlich Pappe und Papier. <br /> Spieldauer ca. 45 min<br /> So, 30.04.2017 20:00 »Wilde Maus« Drama Komödie http://www.weltecho.eu/showDetails-10698.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Kino Josef Hader wird entlassen und dreht völlig durch- das Regiedebüt von Josef Hader- sehr komisch »Wilde Maus« Drama Komödie Österreich/D 2016, 103 Min., Regie &amp; Buch: Josef Hader, Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Georg Friedrich, Nora von Waldstätten. Ein für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Während seine Frau ihn mit dem Wunsch nach einem Kind zusätzlich unter Druck setzt, versucht der geschasste Kritiker seine ohnmächtige Wut mit der Reparatur einer maroden Achterbahn und Racheaktionen gegen seinen früheren Chef zu betäuben. Pointierte Tragikomödie als Regiedebüt des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader, der lustvoll zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechselt. Dabei gelingen ihm durchaus schmerzhaft zugespitzte Szenen, auch wenn der Film sich seinen existenziellen Untiefen letztlich verweigert. So, 30.04.2017 20:15 Sonntagskrimi http://www.weltecho.eu/showDetails-10670.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café Kollektive Hochspannung: Was läuft? Leider steht der Sonntagskrimi bislang noch nicht fest. Wir halten Euch über die Ermittlungen auf dem Laufenden. Di, 02.05.2017 - Fr, 05.05.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung: "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10657.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Ausstellung des Berliner Künstlers DAG. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken Di, 09.05.2017 - Fr, 12.05.2017 17:00 - 21:00 Ausstellung: "IT´S ALL OVER NOW 2" http://www.weltecho.eu/showDetails-10659.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Galerie Ausstellung des Berliner Künstlers DAG. Die Arbeiten werden bis zum 12. Mai zu sehen sein. &quot;DAGs Kunst operiert an den Peripherien von künstlerischen Gattungsgrenzen. Sie aktiviert Potentiale zum Brückenschlag zwischen Malerei und Zeichnung, Konzeption und Meditation, zwischen Punkt, Linie und Farbe.&quot;<br /> Peter Funken Mi, 24.05.2017 21:00 LIVE: Marianne Dissard (F/USA) http://www.weltecho.eu/showDetails-10426.html 2017-03-27T08:41:40+02:00 Café All that Music: MARIANNE DISSARD w/ Tucson all-girls Band (F/USA) Einlass 21 Uhr | Konzertbeginn 21.30 Uhr Eintritt: VVK 10 € (www.cityticket.de); AK 15 € Die Tucson-Chanteuse Marianne Dissard geht im Jahr 2017 wieder in Deutschland auf Tour, nachdem sie mit Annie Dolan, Connor Gallaher und Brittany Katter eine wunderbare und witzige All-Girl/ All-Tucson-Supergroup zusammengestellt hat. Die Tour startet am 24. Mai im Weltecho, wo Marianne Dissard bereits 2011 und 2015 begeisterte. <br /> Nach drei Jahrzehnten in Amerika hat Marianne Dissard – die einzige französische Chanteuse aus der Arizona-Wüste – ihre Heimat in Tucson verlassen, um auf einem hölzernen Segelboot in England zu leben. Ihr Tucson-geprägter, dunkelbarocker Wüstenamericana-Chanson hat sowohl das Publikum von den Ufern des Vereinigten Königreichs bis hin zu den Smog-umwölkten Wolkenkratzern von Peking verzaubert. Ja, Marianne tourte sogar auf dem Rücken eines Esels auf den Pfaden der Pyrennäen. Im Jahr 2016 erhielt ihre Tucson-Alben-Trilogie die Würdigung von Produzent und DJ BK-One, der aus Mariannes hochgelobter Diskografie 13 Songs für die Best-Of-Compilation „Cibola Gold: Best Of 2008–2015“ auswählte. <br /> Marianne Dissard hat mit Leuten wie Howe Gelb von Giant Sand und Joey Burns von Calexico gearbeitet und getourt. Diesen Leuten ist sie bis heute dankbar, dass sie sie auf die Bühne gekickt und ihr erstes Album „L‘entredeux“ produziert haben. Ebenso verneigt sich Marianne vor Sergio Mendoza (Mexxrissey, Orkesta Mendoza), der ihr drittes Album „The Cat. Not Me“ mitverwirklichte.<br /> <br /> Marianne Dissard – Vox<br /> Annie Dolan – Guitar, Vox<br /> Connor Gallaher – Lapsteel, Pedals, Keys, Guitar<br /> Brittany Katter – Bass, Percussion, Vox