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SUMMARY:Blue Jean (OV mit dt. UT)
DESCRIPTION:Drama | Großbritannien 2022 | 97 Min.\, OmdU\nRegie: Georgia Oakley\nDarsteller*innen: Rosy McEwen\, Kerrie Hayes\, Lucy Halliday\n\nEngland\, 1988. Die Sportlehrerin Jean sieht sich zu einem Doppelleben gezwungen: Margaret Thatcher hat mit ihrer konservativen Parlamentsmehrheit gerade Section 28 verabschiedet – ein homophobes Gesetz\, das „die Förderung von Homosexualität“ verbietet. Deswegen darf in der Schule niemand wissen\, dass Jean lesbisch ist – andernfalls könnte sie ihren Job verlieren. Ihre kämpferische Partnerin Vic unterstützt sie zwar\, würde sich aber etwas mehr Mut von Jean wünschen. An den Wochenenden tauchen sie zusammen in das queere Nachtleben Newcastles ein. Als Jean in einer Queer-Bar einer ihrer Schülerinnen begegnet\, muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen…\nPackend und vielschichtig erzählt Regisseurin Georgia Oakley in ihrem Debütfilm von einer zutiefst repressiven Zeit in Großbritannien\, in der die Leben von zahllosen Lesben und Schwulen durch politische\nEntscheidungen maßgeblich eingeschränkt oder gar zerstört wurden. Zugleich zeugt „Blue Jean“ aber auch\nvon der widerständigen Kraft einer queeren Gemeinschaft\, die sich in Opposition gegen die Eiserne Lady\nund ihre konservative Regierung erst richtig formierte.
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SUMMARY:Klangwerk- Neue Musik: STÉLE "KlangFarbe"
DESCRIPTION:KlangFarbe\nKonzert mit dem Ensemble Avantgarde am 16.10.2023 um 19.30 Uhr im Morgner Archiv\, Agricolastraße 25\, 09112 Chemnitz \nDas stéle-Konzert des musica Nova e.V. 2023 widmet sich dem Phänomen „Klangfarbe in der Musik“\, den wechselnden Qualitäten einer Intonation\, dem sich veränderten Timbre von Klang\, selbst wenn sich die Tonhöhe nicht verändert. Das betrifft alle Nuancen von „reinen“ Ton bis hin zum Geräusch.\nDie Musik der europäischen Tradition kann man (oberflächlich gesehen und auf den ersten Blick) als Tonhöhen-Musik definieren. Selbst wenn man mit diesem Blick die westlichen Musik zu einseitig beurteilt\, wird der Grund der Fragestellung offensichtlicher\, wenn man die Unterschiede zu (mancher) außereuropäischer Musik (bzw. zu europäischen Musik\, die sich auch aus außereuropäischen Quellen speist) hörend „betrachtet“.\nVeränderungen des „normalen“ Instrumenten-Klangs werden in der Regel in der europäischen Tradition als „Verfremdung“ bezeichnet. Da aber\, wo Neues in der Musik entsteht\, wird das Wesen des Klangs selbst neu gedacht und die „Klang-Verfremdung“ nicht nur als Erweiterungen des „Normalen“ angesehen. \nFür das Konzert wurden Kompositionen ausgewählt (inclusive zweier Uraufführungen\, die in Leipzig gespielt werden\, die Zweitaufführung kurz danach in Chemnitz) in denen die besondere Beachtung der Klangfarbe zum essentiellen Bestandteil der Musik selbst wird. Zwei Beispiele sollen etwas näher erläutert werden.\n„Wenn man traditionelle japanische Musik hört“\, so hat einmal Toshio Hosokawa erläutert\, „dann hört man stets sehr viele Geräusche\, die wie Naturgeräusche klingen. Das sind keine hässlichen Geräusche\, sondern sie sind immer wie Klänge\, die wir in der Natur hören und denen wir uns in der Musik annähern\, um ihren Geist zu berühren.“ Für das Konzert haben wir statt eines Stücks von Hosokawa die Komposition eines anderen japanischen Komponisten ausgewählt: Kazuo Fukushima.\nGiacinto Scelsi ist einer der ersten Vertreter einer Musik\, bei der die Klangfarbe zum wichtigsten Gestaltungselement ist. In „Quattro Pezzi su una nota sola“ (Vier Stücke über eine Note) beharrt die Musik auf einer Tonhöhe. Alle musikalische Entwicklung geschieht nur über Klangfarben (oder wie in „Pwyll“ über das Umkreisen und Einspinnens eines Zentraltones). \nProgramm:\nSteffen Schleiermacher Diptychon – für Simone (2023) für Flöte (Altflöte)\, Viola\, Klavier\nDiptychon 1 – Intermezzo – Diptychon 2\nMorton Feldman Viola in my life (1970) für Viola und Klavier\nGiacinto Scelsi Pwyll (1954) für Flöte solo\nIgor Strawinsky Elegie (1944) für Viola solo\nKazuo Fukushima Suien (1972) für Klavier solo\nKnut Müller Niemandslicht (2023) für Baßflöte\, Viola\, Klavier \nEnsemble Avantgarde\nDorothea Hemken – Viola\nRalf Mielke – Flöte\nSteffen Schleiermacher – Klavier \nDas Ensemble Avantgarde ist eine Vereinigung Leipziger Musiker\, die sich der Aufführung der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. Gastdirigenten waren bisher u. a. Hans Zender\, Mark Forster\, Friedrich Goldmann\, Johannes Kalitzke\, Roland Kluttig und Hsiao-LinLiao.\nIn der Programmgestaltung des Ensemble Avantgarde steht neben Uraufführungen besonders die Pflege der so genannten Klassiker der Moderne und das Aufführen von Werken in Vergessenheit geratener Komponisten oder von Kompositionen aus speziellen Musiktraditionen im Mittelpunkt.\nKonzertreisen führten in viele europäische Länder sowie nach Asien und Südamerika. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren die Arbeit des Ensembles. Als Anerkennung seiner Arbeit erhielt es einen Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Stiftung und den Schneider Schott Preis der Stadt Mainz. \nReihe KLANGWERK – Neue Musik des Ufer e.V./WELTECHO\, gefördert durch die Stadt Chemnitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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