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Julianne Csapo und Ulrike Pennewitz im Gespräch mit Alexander Ochs
Alexander Ochs begründete in den 1990er Jahren den chinesisch-asiatischen Kunstmarkt im deutschsprachigen Raum und führte Galerien in Beijing und Berlin. Er vertrat u.a. die international renommierte chinesische Künstlerin Yin Xiuzhen, die ihn im Jahr 2008 als Teil der Ausstellungsreihe „Transaktion 2008 – Skulpturen des Übergangs“ erstmals nach Chemnitz führte. Die großformatige Arbeit der Künstlerin mit dem Titel „Commune“ wurde gemeinsam mit arbeitslosen Chemnitzer Näherinnen für den Moritzhof geschaffen, das „Weltecho“ war Veranstalter. Zwischen 2020 und 2025 kuratierte Alexander Ochs den Kunst- und Skulpturenweg der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, den Purple Path. Heute lebt er in Chemnitz und zeigt hier erstmals einige Arbeiten aus seiner Sammlung.
In einem öffentlichen Gespräch diskutieren mit ihm Ulrike Pennewitz und Julianne Csapo. Mit Ulrike Pennewitz, der Kunsthistorikerin und heutigen Leiterin der Kunstsammlung Neubrandenburg, verbindet Alexander Ochs eine lange Arbeitsbeziehung. Gemeinsam schrieben sie für unterschiedliche Publikationen Texte und gaben zusammen ein Buch heraus.
Die Kuratorin und Künstlerin Julianne Csapo war im letzten Jahr Produktionsleiterin des Purple Path und ist ab 1. März 2026 für Ausstellungen und Veranstaltungen im „Kunsthaus Dresden“ zuständig.
