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Do.. 04.03.2027 20:00 Uhr
Cafe

TEKK-Trio

Silke Eberhard – sax
Jörg Schippa – git
Horst Nonnenmacher – e-bass
Ein strukturiertes, hoch kommunikatives Impro-Vergnügen!Mit Silke Eberhard trifft eine der profiliertesten Saxophonistinnen des deutschen zeitgenössischen Jazz auf zwei Urgesteine der Berliner Impro-Szene. Neben allerlei stilistischen Anklängen – rockig, melodiös, bizarr, humorvoll – steht die spontane Interaktion im Vordergrund, bei der die Akteure sich auch gerne gegenseitig überraschen und dem Publikum einen vergnüglichen Abend garantieren.
Im Jazzpodium 5/23 unter den “TOP3”! Michael Bossong – Jazzpodium 5/23:
Der Berliner Gitarrist Jörg Schippa gehört zu den umtriebigen Musikern des freien Jazz, die nie ganz die Aufmerksamkeit erhalten haben, die ihren kreativen Leistungen gebührt. Seine »aufgeklärte zeitgenössische lmprovisationsmusik” ist freigeistig, doch nie abstrakt, denn Schippas große Liebe gilt ebenso Melodie und Groove. Davon legt auch sein neues Tekk-Trio mit dem E-Bassisten Horst Nonnenmacher – auch so ein Berliner Urgestein und heimlicher Eckpfeiler unzähliger Bands – und der Saxophonistin Silke Eberhard Zeugnis ab. Die kompakte Formel E-Gitarre, E-Bass als Basis und darüber ein zupackend expressives und wandlungsfähiges Saxophon geht sofort auf, Walzer, Tänzchen oder funkige Rhythmen – Schippas Stücke sind griffige kleine Nummern mit viel rhythmischer Energie, werden in zupackendem Unisono dargeboten und gehen dann gerne mal ins Freie oder in den wilden Groove, Schippa trumpft auf mit großer Formenvielfalt und viel Ironie. Selbst Modern Jazz-Balladenanklänge, die durch schwebende freie Mehrklänge am Saxophon aufgebrochen werden, finden sich darunter. Eine abwechslungsreiche, clevere Mischung von Miniaturen, Zwischen Nonnenmacher und Schippa passt klanglich wie rhythmisch kein Blatt, so dicht ist das Zusammenspiel, so transparent bleibt alles, da man auf einen Drummer hier verzichtet. Eberhards energisches, wendiges und stets sehr präsentes Alt bildet den Fokus des Geschehens und verleiht dem ironischen Trio eine ganze Portion Dringlichkeit, die der Band gut tut,