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Do. 01.02.2024 20:30 Uhr
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SURVIVING FLOWER QUARTET

Der vielseitig gefragte Nürnberger Pianist Andreas Feith präsentiert mit seinem Surviving Flower Quartet erfrischenden wie abwechslungsreichen Modern Jazz. Gemeinsam mit dem Echo-Jazz-Preisträger Lutz Häfner und den beiden europaweit agierenden Martin Gjakonovski und Silvio Morger steht hier eine Band auf der Bühne, die beherzt zupackt und mit funkensprühender Erzählkraft und bedingungsloser Live-Energie ihre Hörerschaft sofort in den Bann zu ziehen weiß. Das liegt auch an ihrer einzigartigen Spielhaltung, auf einem starken in der Tradition verwurzelten Fundament aufgebaut und dabei ständig interagierend, permanent dem Neuen, aus dem Moment sprießenden Funken der Inspiration nachsuchend. Feiths Kompositionen sind dabei immer auch Stories – mal bildgewaltig in Szene gesetzt, mal nur von einem subtilen Gefühl handelnd. Vor allem sind es Songs, die in Erinnerung bleiben, die berühren, zum Tanzen anregen, beflügeln und die den Musikern Raum geben für die unbändige Lust am Improvisieren. Ob in energetisch köchelnder Postbopmanier oder in Momenten kammermusikalischer Innigkeit, diese vier Individualisten eint ihre Hingabe an den Augenblick und die Kraft der Melodie.

Der Pianist und Komponist Andreas Feith (*1987) zählt aktuell zu den gefragtesten Jazzmusikern seiner Generation in Süddeutschland. Man schätzt bei ihm nicht nur die Fähigkeit des einfühlsamen wie harmonisch versierten Begleitens. Vor allem begeistert er mit seinem kompromisslos agierenden Solospiel, auf einem starken in der Tradition verwurzelten Fundament aufgebaut und doch immer dem Neuen, dem aus dem Moment sprießenden Funken der Inspiration nachsuchend.

Noch während seiner klassischen Klavierausbildung in jungen Jahren (inklusive zahlreicher Preise) vertiefte Andreas Feith zunehmend seine Leidenschaft für Jazz und improvisierte Musik. Nach einem Studium im Hauptfach Jazzpiano an der Hochschule für Musik Würzburg bei Bernhard Pichl, Tine Schneider und Chris Beier folgte ein Master of Music Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hubert Nuss und Hendrik Soll, das er 2014 mit Auszeichnung abschloss.

Seitdem verwirklicht er seine musikalischen Visionen in verschiedensten künstlerischen Projekten, sei es mit seinem eigenen „Surviving Flower“ Quartett (Finalist beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2020), im festen Duo mit seinem langjährigen Weggefährten Markus Harm oder in weiteren unterschiedlichen Kollaborationen beispielsweise mit Lutz Häfner, Doug Weiss, Tobias Backhaus, Scott Robinson, Adrian Mears und vielen anderen.

Darüber hinaus ist er gefragter Sideman, unter anderem im Klaus Graf Quartett, dem Christoph Beck Quartett oder dem preisgekrönten Rebecca Trescher Tentett und er konzertierte und tourte in den letzten Jahren in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien, Polen, Ungarn und Kirgisien. Als Leader und Sideman erscheint Andreas Feith bisher auf über 12 Alben und seit 2020 lehrt er Jazzpiano und Jazztheorie an der Hochschule für Musik Nürnberg.