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Do. 23.04.2020 20:30 Uhr
Cafe

Fynn Großmann Quintett – Halbwahrheiten

Beim Fynn Großmann Quintett kommt eine sehr unverstellte Emotionalität mit einem geradezu pedantischen Sinn für strukturelle und klangliche Klarheit zusammen. Unter Verzicht auf technische Spielereien entfalten die fünf Musiker im Zusammenspiel eine Soundpalette, die von intimen kammermusikalischen Eindrücken bis zur explosiven Anmutung von Bigband reicht. Jeder Klang, jede Harmonie und Melodie, jede rhythmische Verdichtung ist der verschwenderischen Vielfalt des Lebens abgelauscht. Diese Songs haben sich über Jahre angestaut, jetzt brechen sie heraus wie das Aprilgrün nach einem langen Winter.
Das Quintett setzt sich aus fünf MusikerInnen zusammen, die im Dreick Hamburg-Berlin-Hannover aktiv sind. Saxofonist Phillip Dornbusch, Pianist Marko Djurdjevic, Bassistin Clara Däubler, Drummer Johannes Metzger und nicht zuletzt Großmann selbst schicken sich gerade erst an, die Notenblätter ihres Lebens zu füllen. Gemeinsam werden die fünf Durchstarter durch eine Kombination aus heiterer Gelassenheit und barrierefreier Neugier geleitet, die sich unschwer erkennbar auf die Musik überträgt.
Nils Wogram, auf dessen Label „nWog Records“ das erste Album des Fynn Großmann Quintetts im Herbst erscheinen wird, sagt über die Band: „Irgendwie kann Fynn unverkrampft mit Vorbildern umgehen und auf einem hohen kompositorischen wie auch spielerischen Level eine sehr individuelle Sprache in seine Musik bringen. Die Band strahlt zudem eine unheimliche Spielfreude aus und repräsentiert für mich eine neue Generation von JazzmusikerInnen in Deutschland – instrumental sehr gut ausgebildet und mit kompositorischer Fantasie, Gespür für Dramaturgie und Experimentierfreude.“