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Do. 22.10.2020 20:30 Uhr
Cafe

This is Pan – Elastic Jazz

This Is Pan – dehnbar bis zur Schmerzgrenze

Ganz langsam dehnt sich die Musik aus, mit geschmeidigen Schritten nähert sie sich der Grenze der Spannung. Töne werden verlängert, Regeln ausgedehnt. Wie in einem Sog zieht es die einzelnen Instrumente auf den ursprünglichen Weg zurück, nur, damit sie sich kurz darauf wieder ausweiten – bis zur Schmerzgrenze. Und dann ein lautes Platzen. Stille. Die Musik von This Is Pan verdient eine eigene Bezeichnung – Elastic Jazz. Die vier Musiker – Matthias Kohler, Saxophon und Klarinette, Lukas Thoeni, Trompete und Flügelhorn, André Pousaz, Bass und Gregor Hilbe, Schlagzeug – spielen gekonnt mit der Elastizität. Das Quartett verändert die Form seiner Stücke laufend, die Instrumente treten einzeln aus, suchen ihren Weg, nähern sich wieder an, gelangen in die ursprüngliche Form. Elemente aus Pop, Rock und Klassik werden spielerisch in die Stücke verwoben. Die Musik lässt sich nicht in eine Schublade stecken und steht wie Pan, der Hirtengott aus der griechischen Mythologie, für verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Klänge, die zugänglich, aber stets überraschend und geheimnisvoll sind. Definitiv ein Hinhören wert.

 

Dehnbar bis zur Schmerzgrenze

Ganz langsam dehnt sich die Musik aus, mit geschmeidigen Schritten nähert sie sich der Grenze der Spannung. Töne werden verlängert, Regeln ausgedehnt. Wie in einem Sog zieht es die einzelnen Instrumente auf den ursprünglichen Weg zurück, nur, damit sie sich kurz darauf wieder ausweiten – bis zur Schmerzgrenze. Und dann ein lautes Platzen. Stille.

Losgezogen, um zurückzukehren

Die Klänge von This Is Pan verdienen eine eigene Bezeichnung – Elastic Jazz. Die vier Musiker – Matthias Kohler, Saxophon und Klarinette, Lukas Thoeni, Trompete und Flügelhorn, André Pousaz, Bass und Gregor Hilbe, Schlagzeug – spielen gekonnt mit der Elastizität. Und das ganz ohne Harmonieinstrument. Das Quartett verändert die Form seiner Stücke laufend, die Instrumente treten einzeln aus, suchen ihren eigenen Weg und nähern sich schlussendlich wieder an, gelangen in die ursprüngliche Form. Denn Freiraum heisst Spielraum, flexibel und wandelbar, agil und nachgiebig. Dabei werden Elemente aus dem Pop hinzu geholt, die Klassik wird gestreift und rockige Züge werden angenommen. Jedes Instrument ist gleichberechtigt, mal begleiten die beiden Bläser das Schlagzeug, mal spielt der Bass die Melodie.